Ich versuche ständig meine Englisch zu verbessern. Aber dieses Post soll sich eigentlich mit Büchern über das Freizeitreiten befassen, nicht mit dem erlernen der englischen Sprache. Ich weiss garnicht genau ob ich das Buch von Michael Geitner seit 2 oder 3 Jahren besitze, ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Es ist klar gegliedert und witzig geschrieben. Zudem enthält es viele Dinge, denen ich nach über 20 Jahren täglichen Umgang mit Pferden, ohne weiteres zustimmen kann.
Wenn ich dann meine Kenntnisse in der Theorie aufgefrischt habe versuche ich alles am und auf dem Pferd umzusetzen. Wie Ihr euch vorstellen könnt kein einfaches Unterfangen, aber lohnend.
Z.B. hat sich eins unserer Pferde gerne vor der Arbeit gedrückt, oder es zumindest versucht, indem es sich im Schritt (also noch kein Härtefall) entfernte wenn ein Mensch mit Halfter auf die Koppel kam. Die Koppel ist ca. 1 ha groß bei höherer Gangart wären wir chancenlos. Seit wir in Anlehnung an Geitner darauf bestehen, das er immer einen Schritt auf uns zu kommt, wenn wir auf die Koppel kommen und Weidebricks o.ä. verteilen hat sich auch das Halfter-Arbeitsproblem erledigt.
Auch das Stillstehen beim Putzen und satteln lohnt sich zu üben, mein Traber macht das inzwischen vorbildlich. Ich hoffe irgendwann hat das auch der Schimmel begriffen und mein schöner Sattel liegt nicht laufend im Dreck. Diese Beispiel zeigt mir aber auch, das ich vielleicht doch etwas überlesen habe und das Buch heute abend noch mal zur Hand nehmen sollte.
Montag, 29. September 2008
Freitag, 12. September 2008
Ein Jäger aus Kurpfalz ?
Wie der Titel schon andeutet, hatte ich heute eine Begegnung der besonderen Art, doch ganz anders als erwartet.
Aber von Anfang an: Ich war wieder mit meiner kleinen Schimmelstute unterwegs. Im Baumarkt hatte ich mir neue Zügel besorgt (2 Stück 2,50 m Hanfseil a 2,00 €) und wollte nun ihre Eignung als geteilte Lenkhilfe testen. Ich hoffe im Dezember auf der Hippoligika was besseres preisgünstig erwerben zu können. Die Seile sehen super aus, liegen aber nicht so gut in der Hand wie Leder, sind rau und pieksig (hätte ich noch mal die Wahl würde ich die gewachsten nehmen, auch wenn die nicht so fetzig aussehen). Ansonsten haben die "Zügel" den Test bestanden und bis zur Hippologika wird es wohl gehen.
Wir traben also so schön durch den Wald, grüßen freundlich einen Pilzsammler, der auch zurückgrüßt, was mich freut weil ich dann auch sicher bin, das Pferdchen die durchs Unterholz kriechende Gestalt als Mensch einordnet und nicht eventuell als Säbelzahntiger.
Am liebsten habe ich Pilzsammer die sich laut unterhalten. Zwei mit schweren Körben beladenen Damen habe ich am letzten Wochenende mit Lob überhäuft wegen ihrer lauten Unterhaltung. Dieses Lob wurde dankbar aufgenommen, die Damen haben mir gestanden, das sie unsicher waren, wie sie sich bei der Begegnung mit Reitern/Pferden verhalten sollten. Ein Schwätzchen mit Passanten ist immer angebracht.
Wir traben also schön vor uns hin, als mitten auf unserem für Autos gesperrten Waldweg ein grünes Auto steht. Kurzer Blick, aha der Förster, oder besser 2 Förster die sich an den offenen Autotüren unterhalten. "Kein Problem" erkläre ich dem Schimmel "wir gehen dran vorbei". Mein bis dato immer gehorsames und mutiges Pferd war aber, zu meinem Erstaunen, anderer Meinung und kündigte 10 m vor dem Auto die Mitarbeit. "Da gehe ich nicht vorbei" waren ihre Worte. "Das ist doch nur ein harmloses Auto, sowas fürchtest du doch sonst auch nicht " argumentierte ich dagegen. Nun mischten sich auch die Förster in unser Gespräch "Am besten sie nehmen den anderen Weg (wir waren an einer Kreuzung) wenn sie an uns vorbeireiten bekommen sie Probleme". Mein Pferd schlug mir gerade den selben Weg vor, der auch von den Förstern favoritisiert wurde."Probleme hab ich schon." erklärte ich (war ja auch nicht zu übersehen gerade versuchte meine Stute eine Kehrtwendung in die andere Richtung) "das Pferd ist jung und muß lernen. Gibt es denn eine Grund warum ich an ihnen nicht vorbeikann, Baumfällung oder so ?". Das wurde verneint. Also Augen zu und durch. Ich wäre auch abgestiegen und hätte das Pferd an dem Auto vorbeigeführt, aber vorbei mußte es. Schließlich hat die Kleine es eingesehen und ging diszipliniert wenn auch aufgeregt an dem Auto vorbei. Nun konnte ich den Grund der Weigerung meines Schimmels erkennen. Durch die offenen Autotüren wurde ein Anhänger verdeckt auf dem totes Damwild lag. Meine Förster waren also gar keine Förster sondern, in diesem Fall, Jäger. "Jetzt weiß ich warum mein Pferd nicht an ihnen vorbei wollte, sie hat das Blut gerochen." "Genau" sagte der Jäger, "deshalb hatten wir ihnen ja auch den anderen Weg vorgeschlagen."
Mir gab die ganze Geschichte dann doch zu denken. Niemals hätte ich gedacht, das Pferde so einen guten Geruchssinn haben und auf die Entfernung Blut riechen können. Ich habe nichts gerochen. Vielleicht ist das auch die Erklärung für manches Problem, welches ich mit meinem Traber an bestimmten Stellen im Wald hatte.
Und noch etwas anderes habe ich gelernt, Jäger sind nette Menschen (trotz manchmal komischer Schilder im Wald - siehe Post vom letzten Herbst) und begegnen Reitern freundlich.
Was hat mein Pferdchen gelernt ? Frauchen ist der Chef und wo sie mit langgeht ist es ungefährlich auch wenn es stinkt.
Aber von Anfang an: Ich war wieder mit meiner kleinen Schimmelstute unterwegs. Im Baumarkt hatte ich mir neue Zügel besorgt (2 Stück 2,50 m Hanfseil a 2,00 €) und wollte nun ihre Eignung als geteilte Lenkhilfe testen. Ich hoffe im Dezember auf der Hippoligika was besseres preisgünstig erwerben zu können. Die Seile sehen super aus, liegen aber nicht so gut in der Hand wie Leder, sind rau und pieksig (hätte ich noch mal die Wahl würde ich die gewachsten nehmen, auch wenn die nicht so fetzig aussehen). Ansonsten haben die "Zügel" den Test bestanden und bis zur Hippologika wird es wohl gehen.
Wir traben also so schön durch den Wald, grüßen freundlich einen Pilzsammler, der auch zurückgrüßt, was mich freut weil ich dann auch sicher bin, das Pferdchen die durchs Unterholz kriechende Gestalt als Mensch einordnet und nicht eventuell als Säbelzahntiger.
Am liebsten habe ich Pilzsammer die sich laut unterhalten. Zwei mit schweren Körben beladenen Damen habe ich am letzten Wochenende mit Lob überhäuft wegen ihrer lauten Unterhaltung. Dieses Lob wurde dankbar aufgenommen, die Damen haben mir gestanden, das sie unsicher waren, wie sie sich bei der Begegnung mit Reitern/Pferden verhalten sollten. Ein Schwätzchen mit Passanten ist immer angebracht.
Wir traben also schön vor uns hin, als mitten auf unserem für Autos gesperrten Waldweg ein grünes Auto steht. Kurzer Blick, aha der Förster, oder besser 2 Förster die sich an den offenen Autotüren unterhalten. "Kein Problem" erkläre ich dem Schimmel "wir gehen dran vorbei". Mein bis dato immer gehorsames und mutiges Pferd war aber, zu meinem Erstaunen, anderer Meinung und kündigte 10 m vor dem Auto die Mitarbeit. "Da gehe ich nicht vorbei" waren ihre Worte. "Das ist doch nur ein harmloses Auto, sowas fürchtest du doch sonst auch nicht " argumentierte ich dagegen. Nun mischten sich auch die Förster in unser Gespräch "Am besten sie nehmen den anderen Weg (wir waren an einer Kreuzung) wenn sie an uns vorbeireiten bekommen sie Probleme". Mein Pferd schlug mir gerade den selben Weg vor, der auch von den Förstern favoritisiert wurde."Probleme hab ich schon." erklärte ich (war ja auch nicht zu übersehen gerade versuchte meine Stute eine Kehrtwendung in die andere Richtung) "das Pferd ist jung und muß lernen. Gibt es denn eine Grund warum ich an ihnen nicht vorbeikann, Baumfällung oder so ?". Das wurde verneint. Also Augen zu und durch. Ich wäre auch abgestiegen und hätte das Pferd an dem Auto vorbeigeführt, aber vorbei mußte es. Schließlich hat die Kleine es eingesehen und ging diszipliniert wenn auch aufgeregt an dem Auto vorbei. Nun konnte ich den Grund der Weigerung meines Schimmels erkennen. Durch die offenen Autotüren wurde ein Anhänger verdeckt auf dem totes Damwild lag. Meine Förster waren also gar keine Förster sondern, in diesem Fall, Jäger. "Jetzt weiß ich warum mein Pferd nicht an ihnen vorbei wollte, sie hat das Blut gerochen." "Genau" sagte der Jäger, "deshalb hatten wir ihnen ja auch den anderen Weg vorgeschlagen."
Mir gab die ganze Geschichte dann doch zu denken. Niemals hätte ich gedacht, das Pferde so einen guten Geruchssinn haben und auf die Entfernung Blut riechen können. Ich habe nichts gerochen. Vielleicht ist das auch die Erklärung für manches Problem, welches ich mit meinem Traber an bestimmten Stellen im Wald hatte.
Und noch etwas anderes habe ich gelernt, Jäger sind nette Menschen (trotz manchmal komischer Schilder im Wald - siehe Post vom letzten Herbst) und begegnen Reitern freundlich.
Was hat mein Pferdchen gelernt ? Frauchen ist der Chef und wo sie mit langgeht ist es ungefährlich auch wenn es stinkt.
Freitag, 5. September 2008
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde ...
Nun habe ich mich doch entschlossen die Ausrüstung meines Trabers einzumotten (sprich reinigen, ölen, trocken lagern) und mich nur noch der Kleinen zu widmen. Vorher hatten mein Renner und ich noch 2 schöne Konflickt- und Sturzfreie Ausritte. Vielleicht ist es ja auch zu den Stürzen gekommen weil ich mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt habe. Ein schlechtes Gewissen bleibt. Mein Brauner hat sich oft gefreut wenn ich mit dem Sattel kam. Doch beim Reiten steht für mich die Erholung, der Spaß im Vordergrund und zwei Pferde regelmäßig zu bewegen hat sich als Stress herausgestellt.
So habe ich Prioritäten gesetzt. Die Kleine muß mindestens 6 Monate regelmäßig geritten werden um die Ausbildung zu festigen, während der Traber nach 5 Jahren unter dem Sattel in einer Pause sicher nichts verlernt.
Bis jetzt läßt sich das Schimmelchen gut an. Herrchen begleitet uns die ersten 200m und dann sind wir alleine unterwegs. Über die Straße in den Wald trau ich mich noch nicht, aber auch auf der Luchseite sind einige Waldstücke (ich liebe Wald). Sollte sie mich dort im Stich lassen (was mein Traber nie getan hat), so kann sie nach hause laufen ohne über eine verkehrsreiche Straße zu müssen.
Der Ausritt gestern lief nun etwas chaotisch ab. Ich hatte keine rechte Lust überhaupt zu reiten, da es sehr windig war. Im Wald merkt man den Wind nicht, aber im Luch weht er besonders frisch und ist für jedes gesunde Pferd eine Herausforderung zum ebenfalls frischen Galopp. Als wir dann beim Satteln waren begann die Agrargenossenschaft im Luch mit der Strohabfahrt (viele große Maschinen von denen nur manche bei der Begegnung mit kleinen Pferden Rücksicht nehmen). Ich wollte nicht mehr reiten aber meine bessere Hälfte fand es doof nun alles Abzubrechen und morgen wieder anzufangen (wer weiß wie dann die Umstände sind ?). Ich habe mich breitschlagen lassen. Alles war wie immer nur mein Pferdchen etwas nervös. Wahrscheinlich hat sich meine Nervosität übertragen. Sie ist schnell mal angetrabt, was ich dann wieder zum Schritt durchparieren mußte, und im Trab angaloppiert, was ich nicht ganz so streng ahnde, aber wenn ich es ansage, dann muß aus dem Galopp Trab werden. Als ich merkte wie verkrampft ich bin habe ich als Gegenmaßnahme ein Liedchen geträllert. Das hilft man entspannt und so auch das Pferd. Wenn Euch also mal aus dem Wald "Ein Jäger aus Kurpfalz" entgegentönt (ich hoffe nicht allzu schräg) dann ist das wahrscheinlich ein ängstlicher Reiter. Alles lief besser als erwartet, auf der Brache am Waldsaum knackte es mal kurz im Wald, was zwei Schritte des Pferdes zur Seite (kein Galopp über die Brache) zur Folge hatte, beim 2. mal Knacken keine Reaktion des Pferdes mehr. Ich wurde mutig und trabte sogar, trotz Wind, auf der Brache den Waldrand entlang.
Noch eine Schleife durch den Wald und wieder ins Luch, den Sandweg nach hause, dachte ich ... Als gerade als ich aus dem Wald in den Sandweg einbiegen wollte ein lautes Geräusch (brechendes Holz) ertönte und eine dunkle Gestalt 10m neben uns erschien. Na toll, dachte ich, jetzt brechen die Pilzsammler schon Äste ab, und schon stürmte mein Pferd los. Glücklicherweise auf den Sandweg Richtung Heimat. Ich suchte mir eine sichere Position im Sattel und ließ sie laufen. Schließlich war die Flucht ja begründet, ich hatte das böse Gespenst auch gesehen. Kurzzeitige Ambitionen des Schimmelchens über die Brache zu flüchten konnte ich unterbinden. Plötzlich ertönte hinter uns ein Ruf "Schaaatziii" Pferdchen legte die Ohren nach hinten und wurde langsamer. Mir kam die Stimme auch bekannt vor. Ein zweites "Schaaatziii" und ich war mir sicher das randalierende Gespenst am Wegesrand war unser Herrchen. Wir parierten durch, drehten um und tatsächlich, den jungen Mann kannten wir. Im Schritt ging es nun zurück, denn wir hatten ja einen ordentlichen Vorsprung. Meine ersten Worte waren "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde". Nach der Versicherung er hätte keine Äste abgebrochen sondern wäre nur aufgestanden, als er uns gesehen hat und dabei hätte er unabsichtlich das laute Geräusch erzeugt. Aus Sorge, wegen des Windes und der Maschinen, hätte er an dieser ungewöhnlichen Stelle auf uns gewartet, war ich ausgesöhnt. Die Kleine bekam von Herrchen ein Leckerli und wird nun in Zukunft vielleicht Gespenster erst mal genauer unter die Lupe nehmen (vielleicht geben sie ja Leckerli), oder auch nicht, schließlich ist sie Pferd und der Fluchtinstinkt ist ihr angeboren.
So habe ich Prioritäten gesetzt. Die Kleine muß mindestens 6 Monate regelmäßig geritten werden um die Ausbildung zu festigen, während der Traber nach 5 Jahren unter dem Sattel in einer Pause sicher nichts verlernt.
Bis jetzt läßt sich das Schimmelchen gut an. Herrchen begleitet uns die ersten 200m und dann sind wir alleine unterwegs. Über die Straße in den Wald trau ich mich noch nicht, aber auch auf der Luchseite sind einige Waldstücke (ich liebe Wald). Sollte sie mich dort im Stich lassen (was mein Traber nie getan hat), so kann sie nach hause laufen ohne über eine verkehrsreiche Straße zu müssen.
Der Ausritt gestern lief nun etwas chaotisch ab. Ich hatte keine rechte Lust überhaupt zu reiten, da es sehr windig war. Im Wald merkt man den Wind nicht, aber im Luch weht er besonders frisch und ist für jedes gesunde Pferd eine Herausforderung zum ebenfalls frischen Galopp. Als wir dann beim Satteln waren begann die Agrargenossenschaft im Luch mit der Strohabfahrt (viele große Maschinen von denen nur manche bei der Begegnung mit kleinen Pferden Rücksicht nehmen). Ich wollte nicht mehr reiten aber meine bessere Hälfte fand es doof nun alles Abzubrechen und morgen wieder anzufangen (wer weiß wie dann die Umstände sind ?). Ich habe mich breitschlagen lassen. Alles war wie immer nur mein Pferdchen etwas nervös. Wahrscheinlich hat sich meine Nervosität übertragen. Sie ist schnell mal angetrabt, was ich dann wieder zum Schritt durchparieren mußte, und im Trab angaloppiert, was ich nicht ganz so streng ahnde, aber wenn ich es ansage, dann muß aus dem Galopp Trab werden. Als ich merkte wie verkrampft ich bin habe ich als Gegenmaßnahme ein Liedchen geträllert. Das hilft man entspannt und so auch das Pferd. Wenn Euch also mal aus dem Wald "Ein Jäger aus Kurpfalz" entgegentönt (ich hoffe nicht allzu schräg) dann ist das wahrscheinlich ein ängstlicher Reiter. Alles lief besser als erwartet, auf der Brache am Waldsaum knackte es mal kurz im Wald, was zwei Schritte des Pferdes zur Seite (kein Galopp über die Brache) zur Folge hatte, beim 2. mal Knacken keine Reaktion des Pferdes mehr. Ich wurde mutig und trabte sogar, trotz Wind, auf der Brache den Waldrand entlang.
Noch eine Schleife durch den Wald und wieder ins Luch, den Sandweg nach hause, dachte ich ... Als gerade als ich aus dem Wald in den Sandweg einbiegen wollte ein lautes Geräusch (brechendes Holz) ertönte und eine dunkle Gestalt 10m neben uns erschien. Na toll, dachte ich, jetzt brechen die Pilzsammler schon Äste ab, und schon stürmte mein Pferd los. Glücklicherweise auf den Sandweg Richtung Heimat. Ich suchte mir eine sichere Position im Sattel und ließ sie laufen. Schließlich war die Flucht ja begründet, ich hatte das böse Gespenst auch gesehen. Kurzzeitige Ambitionen des Schimmelchens über die Brache zu flüchten konnte ich unterbinden. Plötzlich ertönte hinter uns ein Ruf "Schaaatziii" Pferdchen legte die Ohren nach hinten und wurde langsamer. Mir kam die Stimme auch bekannt vor. Ein zweites "Schaaatziii" und ich war mir sicher das randalierende Gespenst am Wegesrand war unser Herrchen. Wir parierten durch, drehten um und tatsächlich, den jungen Mann kannten wir. Im Schritt ging es nun zurück, denn wir hatten ja einen ordentlichen Vorsprung. Meine ersten Worte waren "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde". Nach der Versicherung er hätte keine Äste abgebrochen sondern wäre nur aufgestanden, als er uns gesehen hat und dabei hätte er unabsichtlich das laute Geräusch erzeugt. Aus Sorge, wegen des Windes und der Maschinen, hätte er an dieser ungewöhnlichen Stelle auf uns gewartet, war ich ausgesöhnt. Die Kleine bekam von Herrchen ein Leckerli und wird nun in Zukunft vielleicht Gespenster erst mal genauer unter die Lupe nehmen (vielleicht geben sie ja Leckerli), oder auch nicht, schließlich ist sie Pferd und der Fluchtinstinkt ist ihr angeboren.
Dienstag, 2. September 2008
Ausrüstung von Reiter und Pferd

Was braucht der Freizeitreiter, incl. das Freizeitpferd, an Ausrüstung ?
Ich gebe zu ich bin ein Ausrüstungsfreak und habe lange gebraucht um von Martingal, Gamaschen u.ä. schönen Sachen, von denen ich mal der Meinung war es würde ohne nicht gehen, auf eine praktische Grundausstattung zurückzukommen. Z.z. bin ich beim Aufräumen meiner Schränke und versuche einige Teile im Internet wieder zu verkaufen.
Reiter:
Ich reite mit einer Jodpurhose/Vollbesatz von HKM aus Baumwolle mit ein wenig Elastik und 1 Nummern zu groß gekauft, damit ich mich darin bewegen kann. Gürtel, Messer, Handy, Leckerli, Taschentuch, kommen an bzw. in die Hose. Dazu Baumwollkniestrümpfe und Lacer-Boots (Schnürstiefel) die über die Knöchel reichen. Im Winter trage ich als Unterhose die Winterradlerhose von Aldi und Klimasocken. Am Oberkörper je nach Jahreszeit T-Shirt, Pullover, Treckingjacke (Tschibo) oder dicke Steppjacke, manchmal sogar eine wasserdichte Seglerjacke. Handschuhe nur im Winter, aber immer eine Sicherheitsweste und den Reithelm, unter den man im Winter noch ein Stirnband tragen kann, da die Größe des Helms verstellbar ist.
Pferd:
Ich gebe zu ich bin ein Ausrüstungsfreak und habe lange gebraucht um von Martingal, Gamaschen u.ä. schönen Sachen, von denen ich mal der Meinung war es würde ohne nicht gehen, auf eine praktische Grundausstattung zurückzukommen. Z.z. bin ich beim Aufräumen meiner Schränke und versuche einige Teile im Internet wieder zu verkaufen.
Reiter:
Ich reite mit einer Jodpurhose/Vollbesatz von HKM aus Baumwolle mit ein wenig Elastik und 1 Nummern zu groß gekauft, damit ich mich darin bewegen kann. Gürtel, Messer, Handy, Leckerli, Taschentuch, kommen an bzw. in die Hose. Dazu Baumwollkniestrümpfe und Lacer-Boots (Schnürstiefel) die über die Knöchel reichen. Im Winter trage ich als Unterhose die Winterradlerhose von Aldi und Klimasocken. Am Oberkörper je nach Jahreszeit T-Shirt, Pullover, Treckingjacke (Tschibo) oder dicke Steppjacke, manchmal sogar eine wasserdichte Seglerjacke. Handschuhe nur im Winter, aber immer eine Sicherheitsweste und den Reithelm, unter den man im Winter noch ein Stirnband tragen kann, da die Größe des Helms verstellbar ist.
Pferd:
Meine Pferde reite ich mit Marken-Westernsättel. Auch ein Westernsattel muß dem Pferd passen. Man sitzt sicher und bequem, wenn der Steigbügel mal weg ist findet man ihn, durch die starre Aufhängung schnell wieder, die Fender schützen die Reithosen, so das man keine hohen Stiefel braucht. Das Auf- und Absteigen ist etwas anders als beim normalen Sattel, da man immer einen Fuß im Steigbügel hat. Das Pferd sollte also ruhig stehen. Auch das Gewicht des Sattels ist, beim Satteln und Tragen des guten Stücks, gewöhnungsbedürftig. Als Gurt hat sich bei mir ein mit Webpelz gepolsterter starker Nylongurt bewährt. Dabei ist wichtig, das die Schnallen auf eine ausreichenden Webpelzüberstand liegen um nicht zu drücken. Befestigt wird mit Leder- bzw NylonTieStrap, zur Sicherheit mit Lochung und der Gurt mit Dorn. Unter den Sattel reite ich das eine Pferd mit einem anatomisch geformten ganz normalen Westernpad mit Kordellunterseite. Das andere z.Z. mit Neopren-Filzpad. Dabei die Neoprenseite nach unten um einem Verrutschen des Sattels vorzubeugen. Abzuraten ist von Pads mit Widerristauschnitt, da diese am Widerrist zu Druckstellen führen können. Auf langen Ritten benutze ich ein Vorderzeug und gurte dann lockerer. Meine Pferde tragen Westerntrensen in die ich ab und an auch einen Sperriemen einschnalle. Vorsicht mit sog Chikagoschrauben wenn sie sich nicht vermeiden lassen tägl kontrollieren oder mit Klebeband sichern, die gehen sonst von alleine auf. Das eine Pferd geht mit einfach gebrochenen Kunststoffgebiß, das andere mit doppelt gebrochenem Edelstahl. Dazu benutze ich lange geteilte Zügel aus schwerem Leder.
Was braucht man noch ?
Ab und zu Halfter und Strick (für die Pausen) und Hornpacktaschen (für Getränke, Fotoapperat, Karten u.s.w.).
Was braucht man noch ?
Ab und zu Halfter und Strick (für die Pausen) und Hornpacktaschen (für Getränke, Fotoapperat, Karten u.s.w.).
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Montag, 18. August 2008
Sturz vom Pferd oder doppelter Rittberger
Heute war nicht mein Tag, oder vielleicht doch ?
Trotz Nieselregen und negativer Regenradaranzeige von Wetteronline, suchte ich meine Reitsachen zusammen, schleppte alles nach draußen und holte meinen bewährten Traber von der Koppel. Bis ich im Sattel sitze und die Natur genieße eine gute Stunde Vorbereitung. Der Regen wurde wärmer und ließ schließlich ganz nach. Alles normal. Ich hatte eine Strecke von 12 km in 1,5 Stunden eingeplant. Die erste Galoppstrecke keine Probleme und die zweite, was eigentlich nur Trab werden sollte auch nicht. Durch die Schranke in den Wald wollte mein Guter aber heute nicht so recht und pendelte dann (im Schritt) von einer Wegseite zur anderen mit deutlicher Tendenz nach rechts. Wir passierten einen Pilzsucher der im Unterholz raschelte, und erreichten endlich unsere lange Tempostrecke. Der Weg ist fest, nur wenig steinig, einigermaßen übersichtlich wie gemacht für Galopp. Am Anfang lief alles gut, Trab-Galopp, dann ein plötzlicher Dreh nach rechts, mein Pferd hatte im Galopp die Entscheidung getroffen, doch mal hier, diese schöne Abzweigung zu nehmen (den Weg sind wir noch nie geritten) und das im flotten Tempo. Ich hatte keine Chance, 1:0 für das Pferd, also durchpariert kehrt marsch zurück zum Weg und weiter Trab-Galopp. Die nächste Abzweigung das gleiche Theater. Da ich nun aber schon damit rechnete wurde es nur ein Schlenker kurz vom Weg runter und wieder rauf, Frauchen diesmal Sieger, stand 1:1, mit der Schranke 2:1 für mich (man kann sich Statistik auch schönrechnen). Das war nun der Aufstand für heute, dachte ich, vor ein paar Tagen hatte er schon ähnliches versucht, und wieder Trab nun hat er ja wohl eingesehen wer hier die Richtung angibt. Leider hat mein Sportkamerad anders gerechnet und ist manchmal auch nachtragend. Keine 100 m weiter an der nächsten Waldkreuzung legte das Pferd zur Sicherheit noch ein paar Hacken um Bäume und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht auch noch einen Buckler drauf (da Frauchen auf Richtungsänderung zum Weg bestand). Es ist mir noch gelungen vor dem Absturz das Pferd anzubrüllen, geholfen hat es aber auch nichts. Ich landete unsanft auf dem Allerwertesten.
... Glücklicherweise trage ich immer eine Sicherheitsweste. Als ich sie vor 3 Jahren erwarb kostete sie ein Vermögen. Aber ich kann Euch versichern sie ist jeden Cent wert. Die Marke ist "Racesafe", sie besteht nicht aus einem Panzer, sondern aus vielen einzelnen Teilen, die durch den Stoff verbunden sind. Durch Schnürung an den Seiten kann man sie verstellen. Anzuziehen durch einen Reißverschluß, Gewicht ca 900g. Die Weste engt nicht ein und entspricht allen Sicherheitsstandarts. Den Rücken mußte ich ein wenig kürzen wegen dem Cantle des Westernsattels. So eine Weste erspart einem eine Menge Schmerzen und man steht dadurch nach einem Sturz schneller wieder auf den Beinen. Selbstverständlich trage ich auch einen Reithelm, schließlich brauche ich meinen Kopf um Geld zu verdienen ...
Nun lag ich fluchend zu Füßen meines Pferdes, aber was solls, schnell aufgerappelt und wieder in den Sattel. Erst mal Schritt. Zum Glück beruhigt sich mein Traber genausoschnell wieder wie er sich aufregt. Was habe ich falsch gemacht? Es war nun schon mein dritter "Abgang" nach diesem Muster (April, Juni). Die zwei mal davor ohne Vorwarnung. Ich denke es ist eine Frage der Gehorsamkeit, vielleicht langweilt sich mein stolzer Renner aber auch, oder ob er sich überfordert fühlt? Da ich nun nicht die Absicht habe bis an mein Lebensende Schritt zu reiten, trabte ich wieder an, bestand auf "mein" Tempo und parierte zum Schritt durch wenn mein Renner tempomäßig eigene Vorstellungen durchsetzen wollte. Das klappte bis auf einen Ausrutscher seitens des Pferdes (kurzer Buckler, Galopp, dann aber gleich wieder Trab) ganz gut. Ich drehte um ritt in Gegenrichtung und wieder zurück, ließ über Stangen treten, kleine Volten u.s.w. Keine Wiedersetzlichkeit, nicht mal im Ansatz, er hatte sein Pulver verschossen, und war nun das liebste und gehorsamste Reitpferd. Denn Galopp habe ich trotzdem erst mal ausgelassen.
Zufrieden näherten wir uns unserem Ziel, passierten die ersten Häuser, als ich es hinter mir leise zischen hörte und plötzlich wieder im Dreck lag. Stolz überholte mich ein kleines Mädchen auf dem Fahrrad. 10 m vor mir hat sich mein Pferd nach dem Blitzstart wieder eingekriegt und starrte mit großen Augen ebenfalls auf das Fahrrad. Wir hatten es beide vorher nicht bemerkt. Nun hatte ich mein Pulver verschossen. Das letzte Stück nach hause ging ich zu Fuß. 2 mal an einem Tag vom Pferd fallen, ob das Alterserscheinungen sind ? Ich hatte eigentlich nicht vor so bald die Reiterei aufzugeben, aber nun war ich doch etwas demoralisiert, um nicht zu sagen dem Heulen nahe.
Trotz Nieselregen und negativer Regenradaranzeige von Wetteronline, suchte ich meine Reitsachen zusammen, schleppte alles nach draußen und holte meinen bewährten Traber von der Koppel. Bis ich im Sattel sitze und die Natur genieße eine gute Stunde Vorbereitung. Der Regen wurde wärmer und ließ schließlich ganz nach. Alles normal. Ich hatte eine Strecke von 12 km in 1,5 Stunden eingeplant. Die erste Galoppstrecke keine Probleme und die zweite, was eigentlich nur Trab werden sollte auch nicht. Durch die Schranke in den Wald wollte mein Guter aber heute nicht so recht und pendelte dann (im Schritt) von einer Wegseite zur anderen mit deutlicher Tendenz nach rechts. Wir passierten einen Pilzsucher der im Unterholz raschelte, und erreichten endlich unsere lange Tempostrecke. Der Weg ist fest, nur wenig steinig, einigermaßen übersichtlich wie gemacht für Galopp. Am Anfang lief alles gut, Trab-Galopp, dann ein plötzlicher Dreh nach rechts, mein Pferd hatte im Galopp die Entscheidung getroffen, doch mal hier, diese schöne Abzweigung zu nehmen (den Weg sind wir noch nie geritten) und das im flotten Tempo. Ich hatte keine Chance, 1:0 für das Pferd, also durchpariert kehrt marsch zurück zum Weg und weiter Trab-Galopp. Die nächste Abzweigung das gleiche Theater. Da ich nun aber schon damit rechnete wurde es nur ein Schlenker kurz vom Weg runter und wieder rauf, Frauchen diesmal Sieger, stand 1:1, mit der Schranke 2:1 für mich (man kann sich Statistik auch schönrechnen). Das war nun der Aufstand für heute, dachte ich, vor ein paar Tagen hatte er schon ähnliches versucht, und wieder Trab nun hat er ja wohl eingesehen wer hier die Richtung angibt. Leider hat mein Sportkamerad anders gerechnet und ist manchmal auch nachtragend. Keine 100 m weiter an der nächsten Waldkreuzung legte das Pferd zur Sicherheit noch ein paar Hacken um Bäume und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht auch noch einen Buckler drauf (da Frauchen auf Richtungsänderung zum Weg bestand). Es ist mir noch gelungen vor dem Absturz das Pferd anzubrüllen, geholfen hat es aber auch nichts. Ich landete unsanft auf dem Allerwertesten.
... Glücklicherweise trage ich immer eine Sicherheitsweste. Als ich sie vor 3 Jahren erwarb kostete sie ein Vermögen. Aber ich kann Euch versichern sie ist jeden Cent wert. Die Marke ist "Racesafe", sie besteht nicht aus einem Panzer, sondern aus vielen einzelnen Teilen, die durch den Stoff verbunden sind. Durch Schnürung an den Seiten kann man sie verstellen. Anzuziehen durch einen Reißverschluß, Gewicht ca 900g. Die Weste engt nicht ein und entspricht allen Sicherheitsstandarts. Den Rücken mußte ich ein wenig kürzen wegen dem Cantle des Westernsattels. So eine Weste erspart einem eine Menge Schmerzen und man steht dadurch nach einem Sturz schneller wieder auf den Beinen. Selbstverständlich trage ich auch einen Reithelm, schließlich brauche ich meinen Kopf um Geld zu verdienen ...
Nun lag ich fluchend zu Füßen meines Pferdes, aber was solls, schnell aufgerappelt und wieder in den Sattel. Erst mal Schritt. Zum Glück beruhigt sich mein Traber genausoschnell wieder wie er sich aufregt. Was habe ich falsch gemacht? Es war nun schon mein dritter "Abgang" nach diesem Muster (April, Juni). Die zwei mal davor ohne Vorwarnung. Ich denke es ist eine Frage der Gehorsamkeit, vielleicht langweilt sich mein stolzer Renner aber auch, oder ob er sich überfordert fühlt? Da ich nun nicht die Absicht habe bis an mein Lebensende Schritt zu reiten, trabte ich wieder an, bestand auf "mein" Tempo und parierte zum Schritt durch wenn mein Renner tempomäßig eigene Vorstellungen durchsetzen wollte. Das klappte bis auf einen Ausrutscher seitens des Pferdes (kurzer Buckler, Galopp, dann aber gleich wieder Trab) ganz gut. Ich drehte um ritt in Gegenrichtung und wieder zurück, ließ über Stangen treten, kleine Volten u.s.w. Keine Wiedersetzlichkeit, nicht mal im Ansatz, er hatte sein Pulver verschossen, und war nun das liebste und gehorsamste Reitpferd. Denn Galopp habe ich trotzdem erst mal ausgelassen.
Zufrieden näherten wir uns unserem Ziel, passierten die ersten Häuser, als ich es hinter mir leise zischen hörte und plötzlich wieder im Dreck lag. Stolz überholte mich ein kleines Mädchen auf dem Fahrrad. 10 m vor mir hat sich mein Pferd nach dem Blitzstart wieder eingekriegt und starrte mit großen Augen ebenfalls auf das Fahrrad. Wir hatten es beide vorher nicht bemerkt. Nun hatte ich mein Pulver verschossen. Das letzte Stück nach hause ging ich zu Fuß. 2 mal an einem Tag vom Pferd fallen, ob das Alterserscheinungen sind ? Ich hatte eigentlich nicht vor so bald die Reiterei aufzugeben, aber nun war ich doch etwas demoralisiert, um nicht zu sagen dem Heulen nahe.
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Samstag, 16. August 2008
Lebenszeichen oder viel Arbeit mit der "Kleinen"
Auweia, war es tatsächlich im Juni, als ich den letzten Post veröffentlicht habe ?
Naja, ich kann mich ja mit Sommerpause oder viel Arbeit rausreden. Tatsächlich ist nichts aufregendes passiert. Glücklicherweise.
Oder doch, vor einigen Tagen ist mir wieder eine Rotte Wildschweine begegnet. Da ich nun die "Wildschweinfestigkeit" meines Pferdes kannte bin ich mutig auf sie zu, und die Schweine ergriffen die Flucht. Wieder waren es Bachen mit Frischlingen, aber ich kann euch sagen, die Frischlinge sind mächtig gewachsen !
Von Sommerpause kann auch nicht so recht die Rede sein, wenn man jedesmal vor dem Ausritt "Wetter online" befragen muß, sich angesichts dicker Wolken mit Regenjacke ausrüstet und vom Nachbarn gute Wünsche bezüglich einer trockenen Heimkehr mit auf den Weg bekommt, falls es nicht gleich von anfang an gießt (dann reite ich nicht los, ich bin aus Zucker).
Oder, die andere Seite, bei 35°C im Schatten sich tätsichlich auch eine Route aussuchen muß wo Schatten ist.
Naja, das beste Reitwetter ist sowieso immer dann, wenn man arbeiten muß, oder wenn andere wichtige Termine anliegen.
Viel Arbeit lag in letzter Zeit auch beruflich an, aber auch pferdemäßig gab es mehr Arbeit als gewöhnlich ....
... Denn ich habe ich endlich entschlossen mein "Zweitpferd" im Gelände auszubilden, oder uns beide aneinander und die grüne Natur zu gewöhnen. Schließlich kann die Kleine ja nichts dafür, das sie "Zweitpferd" ist und mit nun 6 Jahren wird es wirklich Zeit. Auf dem Platz geht sie zuverlässig, aber unser erster Ausritt ins Gelände begann mit einem Buckelgalopp. Ich hab zwar die Stellung im Sattel gehalten, sie hat sich auch bremsen lassen, aber sehr vertrauensfördernd war die Aktion nicht. Zum Glück kam gerade Herrchen des wegs, hat uns beide am Strick eine Runde durch den Wald geführt, so konnte ich mein Gesicht dem Pferd gegenüber wahren. Ein Jahr habe ich fleißig gespart und auch eine gute Ausbilderin gefunden. Übrigens eine Ausbildung ohne irgendeinen Hilfszügel oder irgendwelche neuen Ausbildungsmethoden. Alte Schule, einfach locker vorwärtsreiten. Das hat meinem Pferd gefallen. Nach 6 Wochen Ausbildung ging die Kleine allein (also ohne Begleitpferd) in allen drei Gangarten artig im Gelände und die Ausbilderin hat durchblicken lassen, eventuelle Probleme würden doch wohl eher an mir, als am Pferd liegen. Sie hat mich auch in die Ausbildung einbezogen, mich erst mit Schulpferd und dann auf der Kleinen mit ins Gelände genommen.
Nun ist das Pferd wieder zu hause und ich muß weitermachen. Leider reite ich nicht so gut wie die Ausbilderin, habe aber den Eindruck das Pferd anerkennt mein Bemühen. Ich übrigens auch ihrs, ein gutes Reitpferd für mich zu sein.
Unser Begleitpferd ist Herrchen. Der weigert sich aber tapfer mit dem Fahrrad zu fahren, oder schneller als Schritt zu laufen. Wobei die Begleitung dann schnell an ihre Grenzen stößt. Es ist aber schön wenn mir am Anfang jemand in den Sattel hilft und zwischen durch an Treffpunkten auf ich wartet.
Mein Traber soll dabei aber auch nicht zu kurz kommen, wäre ja schade um die schönen antrainierten Muskeln. Auch ist es ein ganz besonderes Gefühl auf einem erfahrenen Pferd zu sitzen, dessen Macken man kennt.
Ich rechne damit, das es ein Jahr dauern wird, bis die Kleine und ich ein Team sind, falls es nicht wieder zu einem Buckelgalopp oder anderen Katastrophen kommt.
Gut auch, das ich über das erste Jahr mit meinem Traber Buch geführt habe. So habe ich den Vergleich. Auch das war keine leichte Zeit mit vielen Rückschlägen.
Ich hoffe für den Blog nun, da die ersten Klippen überwunden sind, wieder mehr Zeit zu finden.
Naja, ich kann mich ja mit Sommerpause oder viel Arbeit rausreden. Tatsächlich ist nichts aufregendes passiert. Glücklicherweise.
Oder doch, vor einigen Tagen ist mir wieder eine Rotte Wildschweine begegnet. Da ich nun die "Wildschweinfestigkeit" meines Pferdes kannte bin ich mutig auf sie zu, und die Schweine ergriffen die Flucht. Wieder waren es Bachen mit Frischlingen, aber ich kann euch sagen, die Frischlinge sind mächtig gewachsen !
Von Sommerpause kann auch nicht so recht die Rede sein, wenn man jedesmal vor dem Ausritt "Wetter online" befragen muß, sich angesichts dicker Wolken mit Regenjacke ausrüstet und vom Nachbarn gute Wünsche bezüglich einer trockenen Heimkehr mit auf den Weg bekommt, falls es nicht gleich von anfang an gießt (dann reite ich nicht los, ich bin aus Zucker).
Oder, die andere Seite, bei 35°C im Schatten sich tätsichlich auch eine Route aussuchen muß wo Schatten ist.
Naja, das beste Reitwetter ist sowieso immer dann, wenn man arbeiten muß, oder wenn andere wichtige Termine anliegen.
Viel Arbeit lag in letzter Zeit auch beruflich an, aber auch pferdemäßig gab es mehr Arbeit als gewöhnlich ....
... Denn ich habe ich endlich entschlossen mein "Zweitpferd" im Gelände auszubilden, oder uns beide aneinander und die grüne Natur zu gewöhnen. Schließlich kann die Kleine ja nichts dafür, das sie "Zweitpferd" ist und mit nun 6 Jahren wird es wirklich Zeit. Auf dem Platz geht sie zuverlässig, aber unser erster Ausritt ins Gelände begann mit einem Buckelgalopp. Ich hab zwar die Stellung im Sattel gehalten, sie hat sich auch bremsen lassen, aber sehr vertrauensfördernd war die Aktion nicht. Zum Glück kam gerade Herrchen des wegs, hat uns beide am Strick eine Runde durch den Wald geführt, so konnte ich mein Gesicht dem Pferd gegenüber wahren. Ein Jahr habe ich fleißig gespart und auch eine gute Ausbilderin gefunden. Übrigens eine Ausbildung ohne irgendeinen Hilfszügel oder irgendwelche neuen Ausbildungsmethoden. Alte Schule, einfach locker vorwärtsreiten. Das hat meinem Pferd gefallen. Nach 6 Wochen Ausbildung ging die Kleine allein (also ohne Begleitpferd) in allen drei Gangarten artig im Gelände und die Ausbilderin hat durchblicken lassen, eventuelle Probleme würden doch wohl eher an mir, als am Pferd liegen. Sie hat mich auch in die Ausbildung einbezogen, mich erst mit Schulpferd und dann auf der Kleinen mit ins Gelände genommen.
Nun ist das Pferd wieder zu hause und ich muß weitermachen. Leider reite ich nicht so gut wie die Ausbilderin, habe aber den Eindruck das Pferd anerkennt mein Bemühen. Ich übrigens auch ihrs, ein gutes Reitpferd für mich zu sein.
Unser Begleitpferd ist Herrchen. Der weigert sich aber tapfer mit dem Fahrrad zu fahren, oder schneller als Schritt zu laufen. Wobei die Begleitung dann schnell an ihre Grenzen stößt. Es ist aber schön wenn mir am Anfang jemand in den Sattel hilft und zwischen durch an Treffpunkten auf ich wartet.
Mein Traber soll dabei aber auch nicht zu kurz kommen, wäre ja schade um die schönen antrainierten Muskeln. Auch ist es ein ganz besonderes Gefühl auf einem erfahrenen Pferd zu sitzen, dessen Macken man kennt.
Ich rechne damit, das es ein Jahr dauern wird, bis die Kleine und ich ein Team sind, falls es nicht wieder zu einem Buckelgalopp oder anderen Katastrophen kommt.
Gut auch, das ich über das erste Jahr mit meinem Traber Buch geführt habe. So habe ich den Vergleich. Auch das war keine leichte Zeit mit vielen Rückschlägen.
Ich hoffe für den Blog nun, da die ersten Klippen überwunden sind, wieder mehr Zeit zu finden.
Donnerstag, 26. Juni 2008
Wildschweine
Seit 5 Jahren, seit es das neue Waldgesetz in Brandenburg gibt, reite ich nun im Wald kreuz und quer (natürlich auf den vorgegebenen 2-spurigen Wegen - Dank an alle Jäger und Förster die diese in Ordnung halten). Wild in rauhen Mengen (wie man hierzulande sagt). Seit 3 Jahren traue ich mich auch in den "tiefen Wald" also mitten in das ca. 10 x 10 km große Gebiet. Funkempfang per Handy kann man dort vergessen. Meist trage ich eine Warnweste. So ist die Chance größer, das ich gefunden werde, falls ich doch mal im Gebüsch lande, und mein "Fury" keine Hilfe holt. Zu Anfang war Wild für meinen Traber stets ein Ereigniss. Vor allem wenn es trotz "Pfeiffen" von Frauchen sich nicht aus dem Staub machte. Da kam es schon mal zu super Hinterhandwendungen mit anschließendem Spurt in die Gegenrichtung. Aber das ist lange her. Selbst große Schaufler haben nur noch ein müdes Gähnen zur Folge. Da sind Drahtrollen am Wegesrand oder Nordic-Walker aufregender (weil seltener). Es ist immer wieder erstaunlich wie dicht man auf dem Pferd an Wild herankommt. Nur mit dem Fotografieren hat es noch nicht geklappt, da die elektronische Kamera Geräusche macht, die dem Wild nicht gefallen.
Nur Wildschweinen sind wir noch nicht begegnet. Ich muß sagen glücklicherweise, denn als Kind hat meine Mutter keine Gelegenheit ausgelassen, mich vor meinen Waldwanderungen, vor den gefährlichen Wildschweinen zu warnen. Wenn ich ein Wildschwein sehe, würde nur die Flucht auf einen Baum mein Leben retten. Das Bäumeklettern habe ich dann sicherheitshalber schon mal geübt. Auch im Fernsehen immer wieder Berichte von Wildschweinattacken auf harmlose Spatziergänger. Entsprechende Bilder großflächiger vernähter Wunden an den Extremitäten inklusive. Ich war sicher eine Begegnung mit Schweinen würde mein Roß zu panischer Flucht veranlassen, ich im Dreck landen und von den Schweinen angegriffen werden ... .
Gestern war es nun so weit. Nach 45 min und 2 schönen langen Trab-Galopp-Strecken waren wir am tiefsten Punkt des Waldes. Nun wollte ich mich im Schritt erholen und die Natur genießen, als es plötzlich neben mir grunzte !!! Ein Blick zur Seite, ca 7 m neben dem Weg ein großes schwarzes Schwein grunzend mit erhobenen Kopf und erhobener Rute (heißt das so ?)sich langsam im Schritt vom Weg weg bewegend. Mein Herz rutschte in die Hose, das Schwein bewegte sich aber von uns weg, das war positv. Mein Traber seelenruhig im Schritt. Ein weiterer Blick in den Wald und ich entdeckte ca. 3-4 schwarze Berge, die sich langsam entfernten. Immer noch aufgeregtes Grunzen. Dann die Ursache für die Aufregung direkt neben dem Weg vor uns, ein kleines braunes Bündel (sprich Frischling) welcher sich dem allgemeinen Rückzug nicht angeschlossen hatte, da er wahrscheinlich geraden einen wunderschönen Wurm ausgrub. Na toll dachte ich, wenn die Mama durchzählt und einer fehlt, oder das Kleine uns sieht, erschrickt und losquieckt sind wir dran. Und was ist mit meinem Renner los? Ist er blind, taub oder beides? Mein Pferd war immer noch ganz ruhig in der allgemeinen Aufregung (mich eingeschlossen) und marschierte im gemütlichen Schritt, als gäbe es gar keine Schweine, den Weg entlang. Also ergriff ich die Initiative und beschloss aus Sicherheitsgründen das Tempo etwas zu erhöhen falls die Stimmung umschlägt und wir plötzlich angegriffen werden. "Terrrab mein Guter" "Gerne Frauchen" nur das Tempo in dem er loslegte überzeugte mich davon das er die Schweine auch gesehen hatte, denn mein Pferd trabte langsam und aufmerksam, nicht das schnelle Tempo was ich sonst von ihm kenne. Nach dem Motto vor euch blöden Schweinen rennen wir nicht weg, dieses ist unser normales Reisetempo! Ich weiß aber auch, das er sich in ruhigerem Tempo sicherer fühlt, da er besser reagieren kann und mit Sicherheit (Pferde haben ja ein anderes Gesichtsfeld als Menschen und sehen auch was hinter ihnen los ist) hatte er die Wildschweine immer noch im Blick. Nach 200m wurde ein gemütlicher rollender Galopp daraus und 300m später fand ich den Abstand ausreichen (fast hätten wir noch ein Reh umgerannt).
Das war aufregend!!! Habe ich nun das mutigste Pferd des Kontinents oder das dümmste ? Wahrscheinlich hat seine Mutter ihm nicht erzählt, wie gefährlich Wildschweine sind.
Der Rest des Ausritts verlief normal. Zurück im Dorf kam uns ein ganz fürchterlicher Radfahrer mit wehender Jacke entgegen. Schrecklich ... . Als der sich dann aber mit uns zu unterhalten anfing hat sich das Pferd für die unangemessene Aufregung, über einen Radfahrer mit wehender Jacke, quasi bei mir entschuldigt.
Heute fahre ich nun zur Arbeit und erzähle meiner Fahrgemeinschaft, die ebenfalls reitet, von meiner Begegnung mit den Wildschweinen. Toll stellt sie fest. Sie hatte auf ihrem Wanderritt etwas ganz ähnliches erlebt. Ihr Pferd blieb stehen, ein Schwein quiekte und plötzlich waren um sie herum lauter Frischlinge (sie stand mit Pferd quasi mittendrin) die eilends zur Mutter liefen. Nach einem weiteren Quieken entfernte sich die ganze Meute langsam und geordnet. Sie fand das so toll, so ein schönes Erlebnis ... !!!
So unterschiedlich kann man die Welt sehen. Wahrscheinlich geht es ihr wie meinem Pferd, ihre Mutter hat ihr nicht erzählt, wie gefährlich Wildschweine sind und sie kann bestimmt auch nicht auf Bäume klettern.
Was lehrt uns das. Ich kann jedenfalls beruhigter ausreiten, meine Angst vor Wildschweinen ist zum größten Teil unbegründet. Vielmehr sollte ich mich vor Radfahrern oder Nordic-Walkern fürchten (meint zumindest mein Pferd).
Aber soll man nicht auf seine Mutter hören ? Die Frischlinge hören auf ihre Mama, jedenfalls meistens.
Nur Wildschweinen sind wir noch nicht begegnet. Ich muß sagen glücklicherweise, denn als Kind hat meine Mutter keine Gelegenheit ausgelassen, mich vor meinen Waldwanderungen, vor den gefährlichen Wildschweinen zu warnen. Wenn ich ein Wildschwein sehe, würde nur die Flucht auf einen Baum mein Leben retten. Das Bäumeklettern habe ich dann sicherheitshalber schon mal geübt. Auch im Fernsehen immer wieder Berichte von Wildschweinattacken auf harmlose Spatziergänger. Entsprechende Bilder großflächiger vernähter Wunden an den Extremitäten inklusive. Ich war sicher eine Begegnung mit Schweinen würde mein Roß zu panischer Flucht veranlassen, ich im Dreck landen und von den Schweinen angegriffen werden ... .
Gestern war es nun so weit. Nach 45 min und 2 schönen langen Trab-Galopp-Strecken waren wir am tiefsten Punkt des Waldes. Nun wollte ich mich im Schritt erholen und die Natur genießen, als es plötzlich neben mir grunzte !!! Ein Blick zur Seite, ca 7 m neben dem Weg ein großes schwarzes Schwein grunzend mit erhobenen Kopf und erhobener Rute (heißt das so ?)sich langsam im Schritt vom Weg weg bewegend. Mein Herz rutschte in die Hose, das Schwein bewegte sich aber von uns weg, das war positv. Mein Traber seelenruhig im Schritt. Ein weiterer Blick in den Wald und ich entdeckte ca. 3-4 schwarze Berge, die sich langsam entfernten. Immer noch aufgeregtes Grunzen. Dann die Ursache für die Aufregung direkt neben dem Weg vor uns, ein kleines braunes Bündel (sprich Frischling) welcher sich dem allgemeinen Rückzug nicht angeschlossen hatte, da er wahrscheinlich geraden einen wunderschönen Wurm ausgrub. Na toll dachte ich, wenn die Mama durchzählt und einer fehlt, oder das Kleine uns sieht, erschrickt und losquieckt sind wir dran. Und was ist mit meinem Renner los? Ist er blind, taub oder beides? Mein Pferd war immer noch ganz ruhig in der allgemeinen Aufregung (mich eingeschlossen) und marschierte im gemütlichen Schritt, als gäbe es gar keine Schweine, den Weg entlang. Also ergriff ich die Initiative und beschloss aus Sicherheitsgründen das Tempo etwas zu erhöhen falls die Stimmung umschlägt und wir plötzlich angegriffen werden. "Terrrab mein Guter" "Gerne Frauchen" nur das Tempo in dem er loslegte überzeugte mich davon das er die Schweine auch gesehen hatte, denn mein Pferd trabte langsam und aufmerksam, nicht das schnelle Tempo was ich sonst von ihm kenne. Nach dem Motto vor euch blöden Schweinen rennen wir nicht weg, dieses ist unser normales Reisetempo! Ich weiß aber auch, das er sich in ruhigerem Tempo sicherer fühlt, da er besser reagieren kann und mit Sicherheit (Pferde haben ja ein anderes Gesichtsfeld als Menschen und sehen auch was hinter ihnen los ist) hatte er die Wildschweine immer noch im Blick. Nach 200m wurde ein gemütlicher rollender Galopp daraus und 300m später fand ich den Abstand ausreichen (fast hätten wir noch ein Reh umgerannt).
Das war aufregend!!! Habe ich nun das mutigste Pferd des Kontinents oder das dümmste ? Wahrscheinlich hat seine Mutter ihm nicht erzählt, wie gefährlich Wildschweine sind.
Der Rest des Ausritts verlief normal. Zurück im Dorf kam uns ein ganz fürchterlicher Radfahrer mit wehender Jacke entgegen. Schrecklich ... . Als der sich dann aber mit uns zu unterhalten anfing hat sich das Pferd für die unangemessene Aufregung, über einen Radfahrer mit wehender Jacke, quasi bei mir entschuldigt.
Heute fahre ich nun zur Arbeit und erzähle meiner Fahrgemeinschaft, die ebenfalls reitet, von meiner Begegnung mit den Wildschweinen. Toll stellt sie fest. Sie hatte auf ihrem Wanderritt etwas ganz ähnliches erlebt. Ihr Pferd blieb stehen, ein Schwein quiekte und plötzlich waren um sie herum lauter Frischlinge (sie stand mit Pferd quasi mittendrin) die eilends zur Mutter liefen. Nach einem weiteren Quieken entfernte sich die ganze Meute langsam und geordnet. Sie fand das so toll, so ein schönes Erlebnis ... !!!
So unterschiedlich kann man die Welt sehen. Wahrscheinlich geht es ihr wie meinem Pferd, ihre Mutter hat ihr nicht erzählt, wie gefährlich Wildschweine sind und sie kann bestimmt auch nicht auf Bäume klettern.
Was lehrt uns das. Ich kann jedenfalls beruhigter ausreiten, meine Angst vor Wildschweinen ist zum größten Teil unbegründet. Vielmehr sollte ich mich vor Radfahrern oder Nordic-Walkern fürchten (meint zumindest mein Pferd).
Aber soll man nicht auf seine Mutter hören ? Die Frischlinge hören auf ihre Mama, jedenfalls meistens.
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