Nachdem am Mittwoch die Hufe des Schimmels ausgeschnitten wurden waren wir heute wieder mit Hufschuhen unterwegs. Am Anfang alles top, dann ging sie aber mehr und mehr fühlig.
Da ich damit, so kurz nach dem Ausschneiden, gerechnet hatte (die Equine haben nur eine dünne Sohle). War die gewählte Strecke nicht allzulang.
Natürlich sind wieder an dem Hirschkadaver vorbeigekommen. Er lag jetzt einige Meter vom Weg entfernt im Gehölz. Nur noch das abgefressene Gerippe und die Vorderläufe waren von dem Hirsch übriggeblieben. Für Kolkraben und co immer noch ein Festessen.
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Sonntag, 11. November 2012
Sonntag, 4. November 2012
Hubertustag
Gestern am Tag des Hl.Hubertus, des Fürsprechers der Jäger und Hunde, ging es in den Wald.
Diesmal Barhuf, was einen sehr ruhiges Tempo zur Folge hatte. Ich reite zur Zeit abwechseln Barhuf und mit Hufschuhen (die alten Equine fusion Größe 13), damit der Huf etwas abgehärteter wird. Nun werde ich das Barhuf-Experiment aber zu den Akten legen. Es macht keinen Spaß größtenteils im Schritt durch die Landschaft zu schleichen, weil das Pferd sonst fühlig geht oder sogar lahmt.
Ich weiss jetzt aber, das sie Barhuf nicht stolpert, und mit den Schuhen Größe 13 nur ganz wenig.
Meinen kaputten Hufschuh habe ich inzwischen zum Schuster meines Vertrauens nach Gransee gebracht. Er hat kein Problem gesehen und ich konnte ihn 1 Stunde später wieder abholen. Das Loch war geklebt.
Meine skeptische Bemerkung (manchmal könnte ich mich Ohrfeigen für mein Mundwerk) "Mal sehen wie lange das hält?" wurde im Brustton der Überzeugung mit einem "Das hält!" gekontert. Die ersten 12 km hat es bereits gehalten.
Leider habe ich den Schuster nicht die Naht reparieren lassen. Das wollte ich selbst machen. Ein Fehler, wie sich später herausstellte, als ich versuchte mit einer Zange die Nadel durch die Kunststoffsohle zu ziehen. Die Nadel war bald verbogen und das Ergebniss sehr unbefriedigend. Ich denke es hält erst mal durch den Kleber, wenn die Naht doch weiter aufgeht, muss ich wieder nach Gransee fahren, zum Schuster, und es vom Fachmann nähen lassen.
Unser Ritt war also sehr entspannt. Viele Pilzsammler waren unterwegs und hattten auch Pilze in ihren Körben. Auch eine nicht so schöne Begegnung blieb uns leider nicht erspart.
Am Rande des Weges lag ein toter Dammhirsch. Duch die Krähen waren wir bereits aufmerksam geworden und ich konnte das Pferd dazu überreden, mit etwas Abstand, an dem Kadaver vorbeizugehen. Da der Schimmel natürlich verunsichert war, habe ich mich nicht getraut ein Foto von dem Hirsch zu machen. Absteigen wollte ich auch nicht, solche "Begegnungen" sollen für mein Reitpferd so normal wie möglich ablaufen. Der Hirsch hatte noch sein prächtiges Geweih und war anscheinend noch nicht lange tot. Der Fundort aber doch sehr ungewöhnlich an einem breiten hellen Weg. Zieht sich Wild nicht zum Sterben ins Unterholz zurück? Dazu lag der Fundort weitab von der Brunst-Arena, wo man solche entkräfteten Hirsche eher vermuten würde.
Ich habe gehört, das Leute geben soll, die solchen "Brunstopfern" also Hirschen die geschwächt an der Brunst-Arena sterben das Geweih absägen, was natürlich Wilderei und verboten ist. Da dieser Hirsch noch seinen prächtigen Schmuck hatte, war ich froh, als mir im Dorf gleich als erstes ein Jäger über den Weg lief, und ich ihm von dem Fund berichten konnte. Währe doch schade, wenn so ein schönes Geweih in falsche Hände kommt. Den Rest des Kadavers hätte ich gerne den Krähen und Füchsen gegönnt, aber er lag dort wirklich etwas unpassend. Mal sehen, ob was passiert ist, wenn ich das nächste Mal an dieser Stelle vorbeikomme.
Diesmal Barhuf, was einen sehr ruhiges Tempo zur Folge hatte. Ich reite zur Zeit abwechseln Barhuf und mit Hufschuhen (die alten Equine fusion Größe 13), damit der Huf etwas abgehärteter wird. Nun werde ich das Barhuf-Experiment aber zu den Akten legen. Es macht keinen Spaß größtenteils im Schritt durch die Landschaft zu schleichen, weil das Pferd sonst fühlig geht oder sogar lahmt.
Ich weiss jetzt aber, das sie Barhuf nicht stolpert, und mit den Schuhen Größe 13 nur ganz wenig.
Meinen kaputten Hufschuh habe ich inzwischen zum Schuster meines Vertrauens nach Gransee gebracht. Er hat kein Problem gesehen und ich konnte ihn 1 Stunde später wieder abholen. Das Loch war geklebt.
Meine skeptische Bemerkung (manchmal könnte ich mich Ohrfeigen für mein Mundwerk) "Mal sehen wie lange das hält?" wurde im Brustton der Überzeugung mit einem "Das hält!" gekontert. Die ersten 12 km hat es bereits gehalten.
Leider habe ich den Schuster nicht die Naht reparieren lassen. Das wollte ich selbst machen. Ein Fehler, wie sich später herausstellte, als ich versuchte mit einer Zange die Nadel durch die Kunststoffsohle zu ziehen. Die Nadel war bald verbogen und das Ergebniss sehr unbefriedigend. Ich denke es hält erst mal durch den Kleber, wenn die Naht doch weiter aufgeht, muss ich wieder nach Gransee fahren, zum Schuster, und es vom Fachmann nähen lassen.
Unser Ritt war also sehr entspannt. Viele Pilzsammler waren unterwegs und hattten auch Pilze in ihren Körben. Auch eine nicht so schöne Begegnung blieb uns leider nicht erspart.
Am Rande des Weges lag ein toter Dammhirsch. Duch die Krähen waren wir bereits aufmerksam geworden und ich konnte das Pferd dazu überreden, mit etwas Abstand, an dem Kadaver vorbeizugehen. Da der Schimmel natürlich verunsichert war, habe ich mich nicht getraut ein Foto von dem Hirsch zu machen. Absteigen wollte ich auch nicht, solche "Begegnungen" sollen für mein Reitpferd so normal wie möglich ablaufen. Der Hirsch hatte noch sein prächtiges Geweih und war anscheinend noch nicht lange tot. Der Fundort aber doch sehr ungewöhnlich an einem breiten hellen Weg. Zieht sich Wild nicht zum Sterben ins Unterholz zurück? Dazu lag der Fundort weitab von der Brunst-Arena, wo man solche entkräfteten Hirsche eher vermuten würde.
Ich habe gehört, das Leute geben soll, die solchen "Brunstopfern" also Hirschen die geschwächt an der Brunst-Arena sterben das Geweih absägen, was natürlich Wilderei und verboten ist. Da dieser Hirsch noch seinen prächtigen Schmuck hatte, war ich froh, als mir im Dorf gleich als erstes ein Jäger über den Weg lief, und ich ihm von dem Fund berichten konnte. Währe doch schade, wenn so ein schönes Geweih in falsche Hände kommt. Den Rest des Kadavers hätte ich gerne den Krähen und Füchsen gegönnt, aber er lag dort wirklich etwas unpassend. Mal sehen, ob was passiert ist, wenn ich das nächste Mal an dieser Stelle vorbeikomme.
Samstag, 27. Oktober 2012
Hufschuhe oder Beschlag ?
Nach meinem dritten Ausflug mit den Equine fusion Größe 14 hat sich herausgestellt, das es wohl doch nicht die richtige Größe für den Schimmel ist.
Sie ist so was von gestolpert, das ich es mit der Angst zu tun bekommen habe.
Die Stolperei nur im Trab und auf beiden Vorderbeinen. Natürlich bin ich abgestiegen, konnte aber nichts entdecken. Alle Riemen waren wo sie hingehören und die Schuhe saßen fest am Huf.
Ich habe dann abgekürzt und das Stolpern war fast weg. Wahrscheinlich also auch eine Frage der Motivation.
Trotzdem habe ich, nun erst recht, abseits des Weges, das Treten über Baumstämmen geübt. Sie soll lernen die Beine zu heben.
Nach einer schlaflosen Nacht bin ich entschlossen die Equine fusion Größe 14 wieder zu verkaufen. Sie sind schon in der Waschmaschine und werden dann gleich annonciert. Ich werde auch versuchen die alten 13´ner reparieren zu lassen. Von unserem Kutschpferd sind noch Simple Boots in Größe 3 in eine Kiste. Die müßten auch passen, für den Notfall.
Ich werde morgen erst mal ohne Schuhe reiten, da ich eine größere Tour vorhabe. Dann mal eine kurzen Ritt die Simple Boot ausprobieren, ob sie damit auch stolpert.
Vielleicht gelingt es ja die alten Equine zu reparieren.
Wenn es mit den Problemen so weitergeht gibt es im Frühjahr Hufeisen !
Sie ist so was von gestolpert, das ich es mit der Angst zu tun bekommen habe.
Die Stolperei nur im Trab und auf beiden Vorderbeinen. Natürlich bin ich abgestiegen, konnte aber nichts entdecken. Alle Riemen waren wo sie hingehören und die Schuhe saßen fest am Huf.
Ich habe dann abgekürzt und das Stolpern war fast weg. Wahrscheinlich also auch eine Frage der Motivation.
Trotzdem habe ich, nun erst recht, abseits des Weges, das Treten über Baumstämmen geübt. Sie soll lernen die Beine zu heben.
Nach einer schlaflosen Nacht bin ich entschlossen die Equine fusion Größe 14 wieder zu verkaufen. Sie sind schon in der Waschmaschine und werden dann gleich annonciert. Ich werde auch versuchen die alten 13´ner reparieren zu lassen. Von unserem Kutschpferd sind noch Simple Boots in Größe 3 in eine Kiste. Die müßten auch passen, für den Notfall.
Ich werde morgen erst mal ohne Schuhe reiten, da ich eine größere Tour vorhabe. Dann mal eine kurzen Ritt die Simple Boot ausprobieren, ob sie damit auch stolpert.
Vielleicht gelingt es ja die alten Equine zu reparieren.
Wenn es mit den Problemen so weitergeht gibt es im Frühjahr Hufeisen !
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Equine fusion Hufschuhe eine Nummer größer
Nun war ich schon das zweite Mal mit den neuen Equine fusion Hufschuhen in Größe 14 unterwegs. Für mein Pferd könnten sie schmaler sein, und auch bei der Länge ist noch Luft. Da der Schimmel aber vor allem rechts sehr flach steht und teilweise auf den Ballen läuft, ist die 13 zu kurz. Ich hoffe, das sich die größeren/passenderen? Schuhe nicht so schnell abnutzen.
Das Anziehen wie gewohnt. Nun ist aber mehr Material an den Seiten unter dem Klett zu verstauen. Platz ist, da die Hufe des Schimmels nur 12,5 cm breit sind. Die Riemen sind auch etwas länger und die Frage wohin mit dem langen Stück des Fesselbändchens noch nicht endgültig geklärt. Abschneiden mag ich es nicht, falls ich die Schuhe wieder verkaufen muss.
Das lose Ende vom Trachtenband schiebe ich, wie auch bei den 13´ner Schuhen, mit dem Hufkratzer unter das festgezurrte Stück an der Front, was sehr gut hält und leicht wieder zu lösen ist.
Man sieht, das die Hufe unterschiedlich sind. Der Linke sitzt besser im Schuh, als der flachere rechte Huf.
Beide Ritte gingen über 12 km, größtenteils weiche Waldwege, in allen Gangarten ohne Beanstandung. Der Schimmel ist 3-4 mal im Trab gestolpert, das ist er mit den 13´ner Schuhen aber auch, Barhuf stolpert sie nicht.
Nach dem Ritt habe ich dann wieder ein Foto gemacht.
Alles noch wie vorher, vielleicht die Vorderfront etwas eingeknickter, vor allem wieder rechts.
Ich ziehe die Schuhe aus, binde sie an den Sattel (Ringe des Fesselbändchens) und führe die letzten 10 min nach Hause. So hat das Pferd auch mal Schotter und Asphalt unter den Vorderhufen.
Durch das viele Klett ist das Ausziehen jetzt aber schwieriger. Auch das Fesselbändchen muß per Hand aus den Ringen gefädelt werden.
Nun bin ich wirklich gespannt, ob diese Schuhe länger halten. Denn das war ja der Grund für den Wechsel. Gut gegangen ist der Schimmel auch mit den 13´ner Schuhen.
Spätestens nach dem Kilometer 250 werde ich wieder berichten. Das kann allerdings dauern, denn bei Kälte und Nässe reite ich nicht so gern.
Den kaputten 13´ner Schuh bringt mein Mann morgen zum Schuster. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung.
Das Anziehen wie gewohnt. Nun ist aber mehr Material an den Seiten unter dem Klett zu verstauen. Platz ist, da die Hufe des Schimmels nur 12,5 cm breit sind. Die Riemen sind auch etwas länger und die Frage wohin mit dem langen Stück des Fesselbändchens noch nicht endgültig geklärt. Abschneiden mag ich es nicht, falls ich die Schuhe wieder verkaufen muss.
Das lose Ende vom Trachtenband schiebe ich, wie auch bei den 13´ner Schuhen, mit dem Hufkratzer unter das festgezurrte Stück an der Front, was sehr gut hält und leicht wieder zu lösen ist.
Man sieht, das die Hufe unterschiedlich sind. Der Linke sitzt besser im Schuh, als der flachere rechte Huf.
Beide Ritte gingen über 12 km, größtenteils weiche Waldwege, in allen Gangarten ohne Beanstandung. Der Schimmel ist 3-4 mal im Trab gestolpert, das ist er mit den 13´ner Schuhen aber auch, Barhuf stolpert sie nicht.
Nach dem Ritt habe ich dann wieder ein Foto gemacht.
Alles noch wie vorher, vielleicht die Vorderfront etwas eingeknickter, vor allem wieder rechts.
Ich ziehe die Schuhe aus, binde sie an den Sattel (Ringe des Fesselbändchens) und führe die letzten 10 min nach Hause. So hat das Pferd auch mal Schotter und Asphalt unter den Vorderhufen.
Durch das viele Klett ist das Ausziehen jetzt aber schwieriger. Auch das Fesselbändchen muß per Hand aus den Ringen gefädelt werden.
Nun bin ich wirklich gespannt, ob diese Schuhe länger halten. Denn das war ja der Grund für den Wechsel. Gut gegangen ist der Schimmel auch mit den 13´ner Schuhen.
Spätestens nach dem Kilometer 250 werde ich wieder berichten. Das kann allerdings dauern, denn bei Kälte und Nässe reite ich nicht so gern.
Den kaputten 13´ner Schuh bringt mein Mann morgen zum Schuster. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung.
Samstag, 20. Oktober 2012
Und wieder zum Thema Equine fusion ...
Nun hat sich auch mein Austauschpaar Equine fusion verabschiedet. Ebenfalls nach ca 250 km. Meiner Meinung nach ist es fast der gleiche Schaden, wie beim ersten Paar.
Diesmal begann es mit einem kleinen Riss im Obergewebe (leider nicht dokumentiert) und von mir als eingetretener Stein oder ähnliches Interpretiert. Der Riss wurde größer, bis sich dann auch wieder die Naht löste. Da nun aber auch das Gewebe des Oberschuhs kaputt ist, weiss ich nicht so recht wie ich den Schaden reparieren soll. Lenkerband hält nicht. Noch ist es kein durchgehendes Loch, aber wenn ich so weiterreite reisst es ganz.
Mein Hufschuhhändler, dem ich Fotos geschickt habe, führt den Schaden auf einen Ballentritt zurück. Ich denke wenn, dann schon mehrere Ballentritte. Und nach Kontrolle der alten Fotos befindet sich der Schaden an der gleichen Stelle wie bei dem vorangegegangenen Hufschuhpaar, die Naht ist dort beschädigt, wo das Trachtenbändchen ansetzt, diesmal leider auch das Obergewebe.
Tja, was tun. Langsam geht auch meine "bessere Hälfte" die die Schuhe von Anfang an argwönisch betrachtet hat "Wie lange sollen die halten?" in den Finanzierungs-Streik und meint ich solle zu einem anderen Hersteller wechseln, wo die Schuhe länger als 1/4 Jahr halten, am besten die "Simple boot" wieder anziehen, die sind doch noch gut und haben sooo lange gehalten. Ich mußte erst mal vorrechnen, das ich die sooo oft nicht angezogen habe, weil sie gescheuert haben und Reiten mit den Simple boot auch kein wirkliches Vergnügen ist, zumindest auf einem Araber.
Ich bin nach wie vor von den Equine fusion, für mein Pferd, überzeugt. Aber es ist schon sehr teuer, wenn man alle 3 Monte Hufschuhe für 185,- € braucht. Also habe ich mich 2 Tage im Netz erkundigt und einzig die Glove Backcountrie entdeckt, die vielleicht noch in Frage kämen, da zur Zeit der rechte Huf des Schimmels deformiert ist, von einem Schaden auf der Koppel im Sommer, aber keine wirkliche Alternative.
Nun habe ich meine "Privat Schatulle" geplündert und mir die Equine fusion in Größe 14 gekauft. Bisher hatten wir Größe 13. Diese war von der Länge bei gemachtem Huf gerade so passend und dann trotz Raspeln im laufe der Zeit vielleicht zu klein. Ich finde auch, das sich der Huf meines Pferdes, vielleicht durch das Reiten mit den Hufschuhen, verändert hat. Die neuen Schuhe sind gestern gekommen. Es ist schon ein großer Sprung von Größe 13 zu Größe 14. Die 14ner sind 100g schwerer, auf Grund der dickeren Sohle, 9mm statt 7mm.
Ich bin gleich raus und hab sie dem Schimmel angezogen. Sie sind schon recht breit in der Sohle. Und ob der Huf wirklich vorne im Schuh gehalten wird muß sich im Gebrauch zeigen. Dann auf die Koppel und erstmal laufen lassen. Sie ging damit in allen Gangarten ohne das die Schuhe sich gedreht hätten. Ich glaube verlieren kann man die nicht. Es gibt zwar im Netz auch darüber Berichte, aber ich halte das, bei sorgfältigem Anziehen, für unmöglich. Allerdings hat sie sehr stark "geschmiedet", also mit den Hinterhufen unter/gegen die Vorderhufe getreten. Das kann man ja hören.
Überzeut bin ich nicht von der neuen Größe, aber ich hatte auch bei der Größe 13 zuerst Zweifel, ob sie passen.
Morgen werde ich mit den neuen Schuhen in den Wald reiten. Man wird sehen ...
Ach so, hat noch jemand einen einsamen 13´ner Schuh abzugeben damit mein Paar wieder komplett ist?
Diesmal begann es mit einem kleinen Riss im Obergewebe (leider nicht dokumentiert) und von mir als eingetretener Stein oder ähnliches Interpretiert. Der Riss wurde größer, bis sich dann auch wieder die Naht löste. Da nun aber auch das Gewebe des Oberschuhs kaputt ist, weiss ich nicht so recht wie ich den Schaden reparieren soll. Lenkerband hält nicht. Noch ist es kein durchgehendes Loch, aber wenn ich so weiterreite reisst es ganz.
Mein Hufschuhhändler, dem ich Fotos geschickt habe, führt den Schaden auf einen Ballentritt zurück. Ich denke wenn, dann schon mehrere Ballentritte. Und nach Kontrolle der alten Fotos befindet sich der Schaden an der gleichen Stelle wie bei dem vorangegegangenen Hufschuhpaar, die Naht ist dort beschädigt, wo das Trachtenbändchen ansetzt, diesmal leider auch das Obergewebe.
Tja, was tun. Langsam geht auch meine "bessere Hälfte" die die Schuhe von Anfang an argwönisch betrachtet hat "Wie lange sollen die halten?" in den Finanzierungs-Streik und meint ich solle zu einem anderen Hersteller wechseln, wo die Schuhe länger als 1/4 Jahr halten, am besten die "Simple boot" wieder anziehen, die sind doch noch gut und haben sooo lange gehalten. Ich mußte erst mal vorrechnen, das ich die sooo oft nicht angezogen habe, weil sie gescheuert haben und Reiten mit den Simple boot auch kein wirkliches Vergnügen ist, zumindest auf einem Araber.
Ich bin nach wie vor von den Equine fusion, für mein Pferd, überzeugt. Aber es ist schon sehr teuer, wenn man alle 3 Monte Hufschuhe für 185,- € braucht. Also habe ich mich 2 Tage im Netz erkundigt und einzig die Glove Backcountrie entdeckt, die vielleicht noch in Frage kämen, da zur Zeit der rechte Huf des Schimmels deformiert ist, von einem Schaden auf der Koppel im Sommer, aber keine wirkliche Alternative.
Nun habe ich meine "Privat Schatulle" geplündert und mir die Equine fusion in Größe 14 gekauft. Bisher hatten wir Größe 13. Diese war von der Länge bei gemachtem Huf gerade so passend und dann trotz Raspeln im laufe der Zeit vielleicht zu klein. Ich finde auch, das sich der Huf meines Pferdes, vielleicht durch das Reiten mit den Hufschuhen, verändert hat. Die neuen Schuhe sind gestern gekommen. Es ist schon ein großer Sprung von Größe 13 zu Größe 14. Die 14ner sind 100g schwerer, auf Grund der dickeren Sohle, 9mm statt 7mm.
Ich bin gleich raus und hab sie dem Schimmel angezogen. Sie sind schon recht breit in der Sohle. Und ob der Huf wirklich vorne im Schuh gehalten wird muß sich im Gebrauch zeigen. Dann auf die Koppel und erstmal laufen lassen. Sie ging damit in allen Gangarten ohne das die Schuhe sich gedreht hätten. Ich glaube verlieren kann man die nicht. Es gibt zwar im Netz auch darüber Berichte, aber ich halte das, bei sorgfältigem Anziehen, für unmöglich. Allerdings hat sie sehr stark "geschmiedet", also mit den Hinterhufen unter/gegen die Vorderhufe getreten. Das kann man ja hören.
Überzeut bin ich nicht von der neuen Größe, aber ich hatte auch bei der Größe 13 zuerst Zweifel, ob sie passen.
Morgen werde ich mit den neuen Schuhen in den Wald reiten. Man wird sehen ...
Ach so, hat noch jemand einen einsamen 13´ner Schuh abzugeben damit mein Paar wieder komplett ist?
Freitag, 24. August 2012
Probleme mit den Equine fusion Hufschuhen
Ich habe mich lange nicht gemeldet, da andere Dinge wichtiger und
vor allem zeitintensiv waren.
Inzwischen hat sich einiges mit den "Equine fusion Hufschuhen" getan.
Am 17.06.12, nach ca 250 km insgesamt mit den Hufschuhe, musste ich feststellen, das sich die hintere Naht gelöst hat. Diese Naht verbindet Sohle mit Oberschuh.
An einem Schuh war ein Loch entstanden, am anderen noch nicht, aber man konnte sehen, das auch dort die Naht nicht mehr ok war. Die ersten beiden Bilder zeigen den Schuh mit dem Loch.
Inzwischen reite ich mit den neuen Schuhen. Natürlich lässt es
mir keine Ruhe, das die "Alten" so schnell kaputt waren. Ich habe mit
dem Hufschmied darüber gesprochen und er meint, das die Schuhe zwar
passen wenn der Huf gemacht ist, wenn der Tragrand dann aber wächst,
wird der Huf länger, die Schuhe aber nicht. Ungünstig vielleicht
auch noch der sehr flache Huf meines Pferdes. Tja, vielleicht sollte
ich mal Schuhe Größe 14 probieren? Bis dahin feile ich nun die
Zehen regelmäßig nach, und kontrolliere besagte Naht. Ich würde
nur ungern auf diese Hufschuhe verzichten, denn diese Schuhe trägt das Pferd ohne Probleme. Sie halten bombenfest in allen Situationen und Gangarten und behindern das Pferd nur minimal.
Einziges winziges Manko sind die Strippen. Die langen Enden lösen sich manchmal, baumeln auf der Erde, das Pferd latscht drauf und Stolpert, aber dazu demnächst mal.
Inzwischen hat sich einiges mit den "Equine fusion Hufschuhen" getan.
Am 17.06.12, nach ca 250 km insgesamt mit den Hufschuhe, musste ich feststellen, das sich die hintere Naht gelöst hat. Diese Naht verbindet Sohle mit Oberschuh.
An einem Schuh war ein Loch entstanden, am anderen noch nicht, aber man konnte sehen, das auch dort die Naht nicht mehr ok war. Die ersten beiden Bilder zeigen den Schuh mit dem Loch.
Ich habe sofort eine Mail, mit Bildern, an den
Händler geschickt, und die Situation beschrieben. Für die Schuhe
werden 60 Tage Garantie gegeben, die aber leider schon verstrichen waren.
Trotzdem wurde mir das Paar anstandlos umgetauscht und ich habe eine neues Paar Hufschuhe bekommen.
Vor dem Zurückschicken habe ich die Schuhe das erste Mal in die Waschmaschine gesteckt. Sie kamen heraus wie neu. Bilder anbei. Auch die Sohle nach 250 km ohne Beanstandung. Dazu muß ich aber sagen, das ich fast nur auf weichen Waldwegen reite. Mein Pferd hat eine dünne Hufsohle und benötigt daher einen Schutz.
Trotzdem wurde mir das Paar anstandlos umgetauscht und ich habe eine neues Paar Hufschuhe bekommen.
Vor dem Zurückschicken habe ich die Schuhe das erste Mal in die Waschmaschine gesteckt. Sie kamen heraus wie neu. Bilder anbei. Auch die Sohle nach 250 km ohne Beanstandung. Dazu muß ich aber sagen, das ich fast nur auf weichen Waldwegen reite. Mein Pferd hat eine dünne Hufsohle und benötigt daher einen Schutz.
Einziges winziges Manko sind die Strippen. Die langen Enden lösen sich manchmal, baumeln auf der Erde, das Pferd latscht drauf und Stolpert, aber dazu demnächst mal.
Montag, 26. März 2012
Meine neuen Hufschuhe Equine fusion
Heute habe ich nun wieder, diesmal einen längeren, Ausflug mit den Hufschuhen unternommen, und bin nach wie vor begeistert. Sie halten in jeder Situation fest an Huf und das Pferd geht frisch und fröhlich vorwärts. Wir tragen die Hufschuhe nur vorn. Mein Pferd ist an den Vorderhufen empfindlich.
Das Anziehen ist nicht mehr so aufwendig, wenn man etwas Routine hat. Zuerst natürlich den Huf mit dem Hufkratzer reinigen. Aber das macht man ja vor jedem Ausritt. Dann die Hufschuhe überstülpen und den Huf abstellen. Ich achte nun besonders auf die Klettverschlüsse, die ich sehr sorgfältig schließe. Dann das hintere Bändchen nicht so fest, und wenn es nicht so fest gezogen ist hängt es auch nicht lang runter sondern lässt sich in der dafür gedachten Schlaufe gut unterbringen. Nun das vordere Bändchen gut festziehen, dessen langes Ende ich dann mit dem Hufkratzer einfach vorn unter den festgezogenen Bändchen-Teil schiebe, fertig.
Das Ausziehen geht schneller. Einfach die Bändchen lösen, Klettverschlüsse auf, Hufschuh abziehen, Huf und Fesseln zur Sicherheit auf Druck und Scheuerstellen untersuchen. Manchmal sammelt sich Dreck und Feuchtigkeit an den Fesseln und sieht auf dem ersten Blick wie Scheuerstellen aus. Die Schuhe haben aber noch nie wirklich gescheuert. Wenn es am nächsten Tag verschwunden ist, wie bisher immer, war es feuchter Schmutz.
Etwas aufwendiger ist das Reinigen der Schuhe. Ich reinige die Sohlen grob vor, dann unter fließendem Wasser mit einer Bürste den Rest. Den inneren Schuh wische ich mit einem feuchten Lappen aus, nachdem ich den Sand der sich dort sammelt ausgekippt habe. Dann wird alles zum Trocknen aufgestellt, fertig. Man kann die Schuhe wohl auch in die Waschmaschine stecken, werd ich sicher auch mal machen, noch ist es nicht nötig.
Ich werde die Equime fusion Joggingschuhe für mein Pferd kaufen. Seit ich sie meinem Pferd das erste mal angezogen habe, gab es keinen Ausritt mehr ohne. Mal sehen wie lange sie halten Angeblich ja 1000-1500 km, hängt sicher auch vom Boden ab, auf dem geritten wird. Bei mir also mindestens 1-2 Jahre. Ich werde weiter berichten.
Ihre Mängel sollen diese Schuhe bei Regen haben, wo sie sich mit Wasser vollsaugen sollen und angeblich schlecht trocknen. In unserer Streusandbüchse (Brandenburg) ist der Boden trocken, das Pferd meidet Pfützen und ich reite bei Regen eher selten aus. Ich hoffe mit dieser Schwäche der Schuhe kann ich leben.
Das Anziehen ist nicht mehr so aufwendig, wenn man etwas Routine hat. Zuerst natürlich den Huf mit dem Hufkratzer reinigen. Aber das macht man ja vor jedem Ausritt. Dann die Hufschuhe überstülpen und den Huf abstellen. Ich achte nun besonders auf die Klettverschlüsse, die ich sehr sorgfältig schließe. Dann das hintere Bändchen nicht so fest, und wenn es nicht so fest gezogen ist hängt es auch nicht lang runter sondern lässt sich in der dafür gedachten Schlaufe gut unterbringen. Nun das vordere Bändchen gut festziehen, dessen langes Ende ich dann mit dem Hufkratzer einfach vorn unter den festgezogenen Bändchen-Teil schiebe, fertig.
Das Ausziehen geht schneller. Einfach die Bändchen lösen, Klettverschlüsse auf, Hufschuh abziehen, Huf und Fesseln zur Sicherheit auf Druck und Scheuerstellen untersuchen. Manchmal sammelt sich Dreck und Feuchtigkeit an den Fesseln und sieht auf dem ersten Blick wie Scheuerstellen aus. Die Schuhe haben aber noch nie wirklich gescheuert. Wenn es am nächsten Tag verschwunden ist, wie bisher immer, war es feuchter Schmutz.
Etwas aufwendiger ist das Reinigen der Schuhe. Ich reinige die Sohlen grob vor, dann unter fließendem Wasser mit einer Bürste den Rest. Den inneren Schuh wische ich mit einem feuchten Lappen aus, nachdem ich den Sand der sich dort sammelt ausgekippt habe. Dann wird alles zum Trocknen aufgestellt, fertig. Man kann die Schuhe wohl auch in die Waschmaschine stecken, werd ich sicher auch mal machen, noch ist es nicht nötig.
Ich werde die Equime fusion Joggingschuhe für mein Pferd kaufen. Seit ich sie meinem Pferd das erste mal angezogen habe, gab es keinen Ausritt mehr ohne. Mal sehen wie lange sie halten Angeblich ja 1000-1500 km, hängt sicher auch vom Boden ab, auf dem geritten wird. Bei mir also mindestens 1-2 Jahre. Ich werde weiter berichten.
Ihre Mängel sollen diese Schuhe bei Regen haben, wo sie sich mit Wasser vollsaugen sollen und angeblich schlecht trocknen. In unserer Streusandbüchse (Brandenburg) ist der Boden trocken, das Pferd meidet Pfützen und ich reite bei Regen eher selten aus. Ich hoffe mit dieser Schwäche der Schuhe kann ich leben.
Montag, 19. März 2012
Erste Erfahrung mit Equine fusion
Nach dem ersten Ritt mit den Equine fusion Testschuhen habe ich folgende Mail an den Dealer geschickt:
Liebes Pferd und Stall Team,
vielen Dank für die schnelle Bearbeitung.
Die Schuhe sind gestern angekommen, sehen super aus, und wurden heute gleich ausprobiert.
Sehr schwierig die 2 Bändchen so unterzubringen, das sie nicht an der Erde hängen und das Pferd während des Rittes drauftritt.
- (was im Trab passiert ist) -
Auch nicht so einfach die Bändchen fest anzuziehen, da meine Araberstute feine Fesseln hat und die oberen Ringe fast durch die rote Lasche gezogen werden mussten, damit der Schuh an den Fesseln fest sitzt.
Zum Glück haben wir Erfahrung mit Hufschuhen (Cavollo Simple Boot) und das Pferd daher Geduld, wenn Frauchen unterwegs an den Schuhen bastelt.
- (ich konnte im Gelände beim Kampf mit den Bändchen unter dem Pferd herumkriechen, und es war ganz brav) -
Der Ritt 1,5 Stunden Gelände (inklusiver der Bastelei an den Bändchen) war in ordnung, sie geht mit den Schuhen super in allen Gangarten und schmiedet nur wenig, viel weniger als mit den Simple Boot.
Nach dem Reiten habe ich dann festgestellt, das sie an den Fesseln Scheuerstellen hat (Bilder anbei) wahrscheinlich von dem unteren Bändchen, genau dort liegt auch das Etikett im Schuh, hängt das zusammen? Gibt es Erfahrungen? Habe ich das Band zu fest angezogen oder scheuert das Etikett? Wenn ich am Freitag oder am Wochenende wieder reite, sollte ich die Schuhe tauschen? Also re nach li und umgekehrt? Die Scheuerstellen sind nur aussen an den Fesseln.
Noch eine Frage, habe ich die richtige Größe? Bei Cavallo Simple Boot war Größe 2 mit Einlagen ok. Der Huf ist 12-12,5 cm breit und 13-13,5 cm lang (gemessen hinten am Strahl).
Bevor ich das untere Bändchen so fest gezogen habe, hatte ich den Eindruck der Schuh "schlappt".
Vielend Dank im Voraus, in Erwartung Ihrer Antwort,
Mit freundlichen Grüßen
- Soweit meine Post an den Hufschuhhändler.
Ich bekam sofort Antwort mit dem Hinweis, nur das untere Bändchen fest anzuziehen, das obere muss 1-2 Finger Spiel haben. Es kamen dann auch noch Bilder, die mir zeigen sollten, wo ich die Bändchen am besten verstaue.
Bezüglich der Größe bat mich der Händler um Fotos der Hufe mit aufgelegtem Zollstock.
Naja, auch die Scheuerstellen haben sich nicht wirklich als Scheuerstellen entpuppt. Vielleicht nur wegen dem anderen Material der Etiketten Schwitzstellen. Am nächsten Tag war nichts mehr zu sehen, so das ich 2 Tage später den nächsten Ausflug mit Hufschuhen wagen konnte.
Liebes Pferd und Stall Team,
vielen Dank für die schnelle Bearbeitung.
Die Schuhe sind gestern angekommen, sehen super aus, und wurden heute gleich ausprobiert.
Sehr schwierig die 2 Bändchen so unterzubringen, das sie nicht an der Erde hängen und das Pferd während des Rittes drauftritt.
- (was im Trab passiert ist) -
Auch nicht so einfach die Bändchen fest anzuziehen, da meine Araberstute feine Fesseln hat und die oberen Ringe fast durch die rote Lasche gezogen werden mussten, damit der Schuh an den Fesseln fest sitzt.
Zum Glück haben wir Erfahrung mit Hufschuhen (Cavollo Simple Boot) und das Pferd daher Geduld, wenn Frauchen unterwegs an den Schuhen bastelt.
- (ich konnte im Gelände beim Kampf mit den Bändchen unter dem Pferd herumkriechen, und es war ganz brav) -
Der Ritt 1,5 Stunden Gelände (inklusiver der Bastelei an den Bändchen) war in ordnung, sie geht mit den Schuhen super in allen Gangarten und schmiedet nur wenig, viel weniger als mit den Simple Boot.
Nach dem Reiten habe ich dann festgestellt, das sie an den Fesseln Scheuerstellen hat (Bilder anbei) wahrscheinlich von dem unteren Bändchen, genau dort liegt auch das Etikett im Schuh, hängt das zusammen? Gibt es Erfahrungen? Habe ich das Band zu fest angezogen oder scheuert das Etikett? Wenn ich am Freitag oder am Wochenende wieder reite, sollte ich die Schuhe tauschen? Also re nach li und umgekehrt? Die Scheuerstellen sind nur aussen an den Fesseln.
Noch eine Frage, habe ich die richtige Größe? Bei Cavallo Simple Boot war Größe 2 mit Einlagen ok. Der Huf ist 12-12,5 cm breit und 13-13,5 cm lang (gemessen hinten am Strahl).
Bevor ich das untere Bändchen so fest gezogen habe, hatte ich den Eindruck der Schuh "schlappt".
Vielend Dank im Voraus, in Erwartung Ihrer Antwort,
Mit freundlichen Grüßen
- Soweit meine Post an den Hufschuhhändler.
Ich bekam sofort Antwort mit dem Hinweis, nur das untere Bändchen fest anzuziehen, das obere muss 1-2 Finger Spiel haben. Es kamen dann auch noch Bilder, die mir zeigen sollten, wo ich die Bändchen am besten verstaue.
Bezüglich der Größe bat mich der Händler um Fotos der Hufe mit aufgelegtem Zollstock.
Naja, auch die Scheuerstellen haben sich nicht wirklich als Scheuerstellen entpuppt. Vielleicht nur wegen dem anderen Material der Etiketten Schwitzstellen. Am nächsten Tag war nichts mehr zu sehen, so das ich 2 Tage später den nächsten Ausflug mit Hufschuhen wagen konnte.
Montag, 12. März 2012
Hufschuhe Equine fusion
Wie schon berichtet werde ich in diesem Jahr neue Hufschuhe kaufen. Entschieden hatte ich mich im Herbst für Easyboot Glove. Nun war der Hufschmied zum Ausschneiden da, die Hufe wurden ausgemessen und ich habe mich mit dem Händler zwecks Zusendung eines Anpassungskits (mehrere Hufschuhschalen zum Ausprobieren welche passt) für die Easyboot Glove in Verbindung gesetzt.
Als ich das Geld gerade überweisen wollte und noch einen Blick auf die Internetseite des Händlers warf, fiel mir ein völlig neuer Hufschuh ins Auge, der "Equine fusion Joggingschuh für Pferde".
Rein von der Optik war er meinen Cavallo Simple Boot sehr ähnlich und mir daher sofort sympathisch. Der Preis allerdings ... na ja. Trotzdem habe ich den Händler noch mal angerufen, das Geschäft mit den Easyboot Glove gestoppt und das Internet bezüglich der Equine fusion durchstreift.
Das Ergebniss, die Schuhe sind soweit ok, bis auf den Preis und das Handling. Es ist wohl ein elendes Gefummel mit mehreren Bändchen, die wenn sie festgezogen sind herunterhängen. Als dann im Laufe einer Aktion des Herstellers der Preis ab 01.03.12 gesenkt wurde, habe ich mir Testschuhe der Equine fusion bestellt.
Diese sind nun eingetroffen. Schön in einer Klarsichtbox verpackt, Optisch ok, die Größe scheint auch in ordnung, obwohl sie sehr klein aussehen. Sie sind auch nicht ganz so labbrig, wie ich befürchtet hatte. Das Material der Sohle wie Autoreifen, riecht auch so. Die Bändchen allerdings und die Schlaufen noch etwas winziger und fummeliger als befürchtet. Nun bin ich gespannt, ob ich sie bei meinem zappligen Pferd, was ich auch nicht anbinden kann weil es sich überall losreisst, die Schuhe am Huf befestigen kann, und sie wirklich nicht Drücken oder Scheuern. Sie sind sehr weich gepolstert, mal sehen, ich bin optimistisch.
Als ich das Geld gerade überweisen wollte und noch einen Blick auf die Internetseite des Händlers warf, fiel mir ein völlig neuer Hufschuh ins Auge, der "Equine fusion Joggingschuh für Pferde".
Rein von der Optik war er meinen Cavallo Simple Boot sehr ähnlich und mir daher sofort sympathisch. Der Preis allerdings ... na ja. Trotzdem habe ich den Händler noch mal angerufen, das Geschäft mit den Easyboot Glove gestoppt und das Internet bezüglich der Equine fusion durchstreift.
Das Ergebniss, die Schuhe sind soweit ok, bis auf den Preis und das Handling. Es ist wohl ein elendes Gefummel mit mehreren Bändchen, die wenn sie festgezogen sind herunterhängen. Als dann im Laufe einer Aktion des Herstellers der Preis ab 01.03.12 gesenkt wurde, habe ich mir Testschuhe der Equine fusion bestellt.
Diese sind nun eingetroffen. Schön in einer Klarsichtbox verpackt, Optisch ok, die Größe scheint auch in ordnung, obwohl sie sehr klein aussehen. Sie sind auch nicht ganz so labbrig, wie ich befürchtet hatte. Das Material der Sohle wie Autoreifen, riecht auch so. Die Bändchen allerdings und die Schlaufen noch etwas winziger und fummeliger als befürchtet. Nun bin ich gespannt, ob ich sie bei meinem zappligen Pferd, was ich auch nicht anbinden kann weil es sich überall losreisst, die Schuhe am Huf befestigen kann, und sie wirklich nicht Drücken oder Scheuern. Sie sind sehr weich gepolstert, mal sehen, ich bin optimistisch.
Freitag, 25. November 2011
Neue Hufschuhe ?
In letzter Zeit war ich wieder mit Hufschuhen unterwegs. Die "Simple Boots" Hufschuhe, welche ich zur Zeit benutze, sind einfach in der Handhabung, robust und halten in allen Gangarten bombenfest am Huf. Trotz "Pastern Wraps" bleiben aber Druckstellen am Ballen nicht aus, und auch das ständige "Schmieden" vor allem am Ende des Rittes, zeigt, das die Abstimmung nicht perfekt ist. Wir haben uns nun auf Schritt-Galopp geeinigt, da ist die Gefahr des Schmiedens nicht so groß wie im Trab.
Alles aber noch nicht die optimale Lösung.
Daher habe ich mich im Internet über Hufschuhe schlau gemacht. Spätestens im Frühjahr werde ich mir andere Hufschuhe zulegen/ausprobieren. Meine derzeitigen Favoriten sind die "Glove" von Easyboot. Ich bin schon sehr gespannt und lasse mir nach dem nächsten Hufpflegetermin und dem Ausmessen des Hufes ein "Kit" zur richtigen Größenbestimmung schicken. Danach dann die richtigen Hufschuhe.
Auch die "Renegard" Hufschuhe sind noch im Rennen. Vor allem, da mein Schimmel flache Hufe hat. Für flache Hufe sollen die Renegard besonders geeignet sein. Mich hat aber die etwas kompliziert scheinende Erstanpassung abgeschreckt. Schließlich muß ich hier allein klarkommen, da scheinen mir die Glove viel einfacher. Ich probier es aus, und wenn sie nicht passend für den Schimmel sind versuche ich die Renegard.
Alles aber noch nicht die optimale Lösung.
Daher habe ich mich im Internet über Hufschuhe schlau gemacht. Spätestens im Frühjahr werde ich mir andere Hufschuhe zulegen/ausprobieren. Meine derzeitigen Favoriten sind die "Glove" von Easyboot. Ich bin schon sehr gespannt und lasse mir nach dem nächsten Hufpflegetermin und dem Ausmessen des Hufes ein "Kit" zur richtigen Größenbestimmung schicken. Danach dann die richtigen Hufschuhe.
Auch die "Renegard" Hufschuhe sind noch im Rennen. Vor allem, da mein Schimmel flache Hufe hat. Für flache Hufe sollen die Renegard besonders geeignet sein. Mich hat aber die etwas kompliziert scheinende Erstanpassung abgeschreckt. Schließlich muß ich hier allein klarkommen, da scheinen mir die Glove viel einfacher. Ich probier es aus, und wenn sie nicht passend für den Schimmel sind versuche ich die Renegard.
Freitag, 11. November 2011
Ritte im November-Sonnenschein mit Hufschuhen
Die letzten beiden Ritte bei schönstem Herbstwetter. Sonnig, trocken und im schattigen Wald nicht zu warm. Das Wetter zum Reiten perfekt !
Damit auch der Ritt perfekt wird habe ich wieder die Hufschuhe herausgesucht. Denn auch über vier Wochen nach der Hufbearbeitung wurde das ständige Stolpern und fühlig gehen nicht besser. Heute nun, das zweite mal mit Hufschuhen an den Vorderhufen, sind wir auch tapfer ein Stück galoppiert Sie ist auf weichem Boden klar gegangen und nur am Ende des Rittes hinten (keine Hufschuhe) gestolpert. Man merkt auch das der Schimmel durch die ungewohnten Hufschuhe eher ermüdet. Aber ich bin sehr zufrieden, wie sie mit den Schuhen gelaufen ist. Für mich ist das Reiten dadurch aufwendiger, denn die Schuhe müssen nach dem Gebrauch gründlich gereinigt werden. Also alles in einen Eimer mit Wasser und geschrubbt, dann an der Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt.
Das Haf-Neopren-Pad und den Gurt habe ich auch wieder herausgesucht, weil mein Lammfell frischgewaschen diesmal im Feinwaschgang (sonst bei Wollwäsche ist es nicht wirklich sauber geworden) wieder aussah wie neu. Das will ich noch eine Weile genießen. Außerdem ist um diese Jahreszeit auch ein schützendes Winterfell unter dem Neoprengurt und wird hoffentlich zusätzlich Scheuerstellen verhindern. Auch das Schwitzbild unter dem Pad war ok.
Am Sonnabend, auf dem Pferdemarkt in Neuruppin, hätte ich mir fast einen zweiten Sattel gekauft. Ich "suche", nicht so ganz entschlossen, einen Sattel mit etwas mehr Schwung. Ich denke der alte geht noch eine Weile, aber altersbedingt wird der Rücken des Pferdes noch etwas nachgeben und auch jetzt könnte, dadurch das mein Pferdchen überbaut ist, der Sattel ein wenig mehr Schwung haben. In Neuruppin hatte ein Händler genau was ich brauche, einen Crates. Schöner kurzer Westernsattel für "Ladies". Also weniger Gewicht, nicht so breit. Nur den Preis fand ich für einen so alten Sattel überzogen. Naja, ich habe mir die Adresse geben lassen, falls ich es mir noch überlege.
Damit auch der Ritt perfekt wird habe ich wieder die Hufschuhe herausgesucht. Denn auch über vier Wochen nach der Hufbearbeitung wurde das ständige Stolpern und fühlig gehen nicht besser. Heute nun, das zweite mal mit Hufschuhen an den Vorderhufen, sind wir auch tapfer ein Stück galoppiert Sie ist auf weichem Boden klar gegangen und nur am Ende des Rittes hinten (keine Hufschuhe) gestolpert. Man merkt auch das der Schimmel durch die ungewohnten Hufschuhe eher ermüdet. Aber ich bin sehr zufrieden, wie sie mit den Schuhen gelaufen ist. Für mich ist das Reiten dadurch aufwendiger, denn die Schuhe müssen nach dem Gebrauch gründlich gereinigt werden. Also alles in einen Eimer mit Wasser und geschrubbt, dann an der Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt.
Das Haf-Neopren-Pad und den Gurt habe ich auch wieder herausgesucht, weil mein Lammfell frischgewaschen diesmal im Feinwaschgang (sonst bei Wollwäsche ist es nicht wirklich sauber geworden) wieder aussah wie neu. Das will ich noch eine Weile genießen. Außerdem ist um diese Jahreszeit auch ein schützendes Winterfell unter dem Neoprengurt und wird hoffentlich zusätzlich Scheuerstellen verhindern. Auch das Schwitzbild unter dem Pad war ok.
Am Sonnabend, auf dem Pferdemarkt in Neuruppin, hätte ich mir fast einen zweiten Sattel gekauft. Ich "suche", nicht so ganz entschlossen, einen Sattel mit etwas mehr Schwung. Ich denke der alte geht noch eine Weile, aber altersbedingt wird der Rücken des Pferdes noch etwas nachgeben und auch jetzt könnte, dadurch das mein Pferdchen überbaut ist, der Sattel ein wenig mehr Schwung haben. In Neuruppin hatte ein Händler genau was ich brauche, einen Crates. Schöner kurzer Westernsattel für "Ladies". Also weniger Gewicht, nicht so breit. Nur den Preis fand ich für einen so alten Sattel überzogen. Naja, ich habe mir die Adresse geben lassen, falls ich es mir noch überlege.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Reiten mit Hufschuhen
Ein Thema, das viele Leute zu interessieren scheint.
Meine Araberstute fing irgendwann 2009 vorne rechts leicht zu lahmen an. Also absteigen im Gelände, Hufe heben auskratzen ??? und da nichts gefunden weiter. Als ich meinem Mann berichtete warf der einen kurzen Blick auf den Huf und meinte, der währe zu kurz, abgelaufen oder "abgescharrt" da sie gerne mal den "nervösen Araber" raushängen lässt, und vor allem mit dem rechten Vorderhuf scharrt. Hm ... er könnte recht haben ... was tun ?
Da waren doch die Hufschuhe des Trabers, Cavallo Simple Boot. Also ausgemessen, Größe 2 trägt der Traber an den Hinterhufen, passt bei dem Araber vorne, und angezogen. Ein paar Schritte geführt, keine Probleme. Der nächste Ausritt fand mit den Hufschuhen statt, störend nur das Geräusch, geklapper wie mit Holzschuhen, die Passform nicht ganz optimal.
Beim nächsten mal habe ich es mit dicken Socken in den Hufschuhen versucht. hat nicht mehr geklappert, führte aber zum Streick des Pferdes, da die Socken nach unten in den Hufschuh rutschten und dann wahrscheinlich drückten. Also Hufschuhe aus, Socken aus (waren nun auch kaputt), Hufschuhe wieder an und weiter. Zu Hause angekommen waren die Fesseln teilweise aufscheuert, vom Rand der Hufschuhe. Also beim nächsten mal "Pastern Wraps" um die Fesseln, Hufschuhe an und los. So weit so gut, Pferd ging ganz ordentlich, ich fing an mich an das Geklapper zu gewöhnen, die Fessseln waren o.k. aber die Lahmheit nicht wirklich weg. Also Einlagen aus altem Teppichboden zugeschnitten, in die Hufschuhe und los. Geklapper war weg, Lahmheit auch, allerdings konnte ich die Teppicheinlagen nach dem Ritt auch vergessen, man sollte nicht glauben, welche Kräfte beim Auffussen wirken. So schnell gebe ich aber nicht auf, also habe ich bei Krämer die Einlagen für die Hufschuhe bestellt, so rote Gummiplatten. Die sahen nach dem Ritt auch nicht mehr neu aus, erfüllen aber ihren Zweck bis heute.
Wenn ich nun losreiten wollte mußte ich 10 min mehr einplanen für Hufe reinigen und Hufschuhe anziehen, und auch 10 min nacharbeiten, also Hufschuhe in einen Eimer mit Wasser und auch Einlagen und Pastern Wrapps reinigen.
Letztens nach dem Hufe ausschneiden habe ich die Hufschuhe mal wieder angezogen (also dem Pferd!). Nach der 3/4 Runde blieb sie stehen, ging rückwärts und fing an mit beiden Hufen abwechselnd zu scharen. Also absteigen, Hufschuhe ausziehen und nachsehn, aber da war nichts, nicht gescheuert o.ä. wahrscheinlich waren ihr die Teile nur lästig.
Da die Hufschuhe so schöne Klettverschlüsse dran haben, habe ich sie damit an den Sattel gehängt, bin wieder aufgestiegen und weiter nach hause geritten. Ich hatte sie ja auch nur vorbeugend angezogen, aber auch ohne war alles o.k.
Ich kann die Cavallo Hufschuhe für kurze Strecken (10-20km) nur empfehlen. Es fehlt mir aber auch die Erfahrung mit anderen Produkten.
In den Post vom November 2008 habe ich noch ein Bild vom Kutschpferd mit Hufschuhen eingefügt.
Katharina
P.S. War heute wieder mit Hufschuhen unterwegs. Nach ca. 1/3 der Strecke ging Madam rückwärts und wollte die Schuhe nicht mehr. So schnell lernt ein Araber ! Ich bin natürlich nicht darauf eingegangen und mit Hufschuhen an den Beinen des Pferdes bis nach hause geritten.
Meine Araberstute fing irgendwann 2009 vorne rechts leicht zu lahmen an. Also absteigen im Gelände, Hufe heben auskratzen ??? und da nichts gefunden weiter. Als ich meinem Mann berichtete warf der einen kurzen Blick auf den Huf und meinte, der währe zu kurz, abgelaufen oder "abgescharrt" da sie gerne mal den "nervösen Araber" raushängen lässt, und vor allem mit dem rechten Vorderhuf scharrt. Hm ... er könnte recht haben ... was tun ?
Da waren doch die Hufschuhe des Trabers, Cavallo Simple Boot. Also ausgemessen, Größe 2 trägt der Traber an den Hinterhufen, passt bei dem Araber vorne, und angezogen. Ein paar Schritte geführt, keine Probleme. Der nächste Ausritt fand mit den Hufschuhen statt, störend nur das Geräusch, geklapper wie mit Holzschuhen, die Passform nicht ganz optimal.
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| Schimmel mit Cavallo Simple Boots und Pastern Wraps |
Wenn ich nun losreiten wollte mußte ich 10 min mehr einplanen für Hufe reinigen und Hufschuhe anziehen, und auch 10 min nacharbeiten, also Hufschuhe in einen Eimer mit Wasser und auch Einlagen und Pastern Wrapps reinigen.
Letztens nach dem Hufe ausschneiden habe ich die Hufschuhe mal wieder angezogen (also dem Pferd!). Nach der 3/4 Runde blieb sie stehen, ging rückwärts und fing an mit beiden Hufen abwechselnd zu scharen. Also absteigen, Hufschuhe ausziehen und nachsehn, aber da war nichts, nicht gescheuert o.ä. wahrscheinlich waren ihr die Teile nur lästig.
Da die Hufschuhe so schöne Klettverschlüsse dran haben, habe ich sie damit an den Sattel gehängt, bin wieder aufgestiegen und weiter nach hause geritten. Ich hatte sie ja auch nur vorbeugend angezogen, aber auch ohne war alles o.k.
Ich kann die Cavallo Hufschuhe für kurze Strecken (10-20km) nur empfehlen. Es fehlt mir aber auch die Erfahrung mit anderen Produkten.
In den Post vom November 2008 habe ich noch ein Bild vom Kutschpferd mit Hufschuhen eingefügt.
Katharina
P.S. War heute wieder mit Hufschuhen unterwegs. Nach ca. 1/3 der Strecke ging Madam rückwärts und wollte die Schuhe nicht mehr. So schnell lernt ein Araber ! Ich bin natürlich nicht darauf eingegangen und mit Hufschuhen an den Beinen des Pferdes bis nach hause geritten.
Mittwoch, 19. November 2008
Hufschutz für Freizeitpferde - Hufschuhe


Ein Thema an dem sich die Gemüter erhitzen.
Ich kenne bei uns im Dorf Pferde, die nur auf Koppel stehen und trotzdem mit Eisen beschlagen sind. Das ist aber sicher nicht die Regel. Die meisten Freizeitpferde gehen barfuß. Eine Bekannte klagte mir ihr Leid über die schlechten Hufe ihrer Araberstute, bei näherer Betrachtung stellte sich dann heraus, das diese „schlechten Hufe“ auch auf einem 10 tägigen Barhuf-Wanderritt ohne Probleme ihren Dienst taten. Es ist also eine Glaubensfrage was schlechte und was gute Hufe sind. Wie das obige Beispiel zeigt vom jeweiligen vierbeinigen aber auch dazugehörigen zweibeinigen Individuum abhängig.
Unsere Traber haben kleine, enge, harte Hufe und damit schon so manchen Hufpfleger zur Verzweiflung gebracht. „Wie Stein!“ wird oft schwitzend festgestellt. Aber das sagt noch nichts zur Empfindlichkeit. Der eine ist geradezu kitzlig an den Hufen. Es hat eine Weile gedauert, bis er den Pinsel mit dem Pflegemittel am Huf duldete. So wie der Pinsel die Hornwand berührte, riß er erschrocken das Bein hoch. Heute wenden wir solche Pflegemittel nur noch selten an. Grund ist aber nicht die Kitzligkeit, das hat sich bald gegeben, sondern die Tatsache, das die positive Wirkung von Fetten auf die Hornqualität umstritten ist. Nur bei nassem Strahl verwenden wir ein Präparat auf Kupfersulfat-Grundlage an der Hufsohle, welches den Strahl austrocknen soll. Aber auch hier der Widerstreit der Ansichten. Obige Bekannte schwört bei gleichen Symptomen auf Buchenholzteer. Alle Überzeugungsversuche, das dadurch die Fäulniss eingeschlossen und schlimmer wird (Erklärung unseres Hufschmieds), hat ihr Hufschmied gegenteilige Argumente entgegenzusetzen.
Aber auch Traberhufe zeigen bei fleißigem Reiten und Kutschieren Abnutzungserscheinungen, was sich als „Fühligkeit“ offenbart. Das Pferd geht auf hartem unebenen Boden mehr oder weniger Lahm. Was nun? Zum ersten Mal mußten wir 2005 darüber nachdenken. Beschlag mit Eisen war nicht möglich, da auf der Koppel noch ein Junghengst stand und wir nicht riskieren wollten, das er bei Rangeleien durch die Eisen der anderen verletzt wird. Nach einigem hin und her, auch in Richtung Hufschuhe, entschieden wir uns für einem Kunststoffbeschlag. Wir bestellten die Plastiks, Nägel und Werkzeug im Internet. Großes Problem war die richtige Größe. Auch die auf diesem Gebiet völlig unerfahrenen Hufschmiedin konnten wir überzeugen. Das Beschlagen des kitzligen Pferdes kostete einige Nerven und am nächten Tag mußte ein Hintereisen nochmal aufgeschlagen werden, aber dann war alles optimal. Der erste Ausritt mit den Plastikeisen hat das Pferd und mich voll überzeugt. Er konnte endlich wieder richtig hintreten. Und bedankte sich mit einigen Freudenbucklern. Das Vergnügen währte 6 Wochen, dann mußte der Beschlag herunter, nicht weil er abgenutzt war, man hätte die Plastiks nochmal verwenden können, sondern weil wir die Größe "genau" angepaßt hatten und die Hufe sich irgendwie im hinteren Bereich über den Rand der Plastiks geweitet hatten. Inzwischen war es auch Herbst und die Pferde konnten erst mal wieder barfuß gehen.
Probleme traten mit dem Kutschpferd (der kitzlige Kandidat) erst wieder im Herbst 2007 auf. Er ging im Trab auf einem Bein unsauber, der Tierarzt konnte nichts finden. Der Tip meines Herzblatts: „Er braucht Hufschutz, er ist so empfindlich an den Hufen.“ Wie wahr! Obwohl ich zuerst nicht davon überzeugt war und eher auf Sehne oder Gelenk tippte. Nun fahren wir im Winter nicht Kutsche, gehen aber zum Fahrerstammtisch. Dort hörten wir von ähnlichen Problemen bei anderen Fahrern, die diese mit Hufschuhen gelöst haben. Für Freizeitfahrer ist ein Eisenbeschlag oft zu aufwendig. Verschiedene Hufschuhe waren im Gespräch. Wir entschieden uns für die „Cavallo Simple Boot“ von Krämer, von einem Fahrerkollegen gründlich beim Reiten und Fahren getestet. Auch deshalb, weil sie ohne viel Kraft und Hilfsmittel anzuziehen sind. Als langjährige Loesdau-Kunden, fanden wir die neuen Erfahrungen mit dem Handelshaus Krämer nicht sehr ermutigend, aber die Schuhe gibt es bei Loesdau nicht. Die erste Anprobe an den Pferdehuf währe fast schief gegangen, da das Pferd sich mit dem Hufschuh am Bein aufzuregen begann. Aber wir hatten Glück, der Hufschuh blieb bei den Kapriolen fest am Fuß und das Pferd beruhigte sich wieder. Nun probierten wir auch das andere Bein und amüsierten uns über den gestelzten Gang des Pferdes, das sich mit den neuen Ausrüstungsgegenständen anzufreunden begann.
Wir haben ihn langsam erst an der Longe, dann im Wagen auf immer längeren Touren an die Schuhe gewöhnt. Nun trägt er sie auf allen 4 Beinen in Verbindung mit Neoprenmanschetten sogenannten „Pastern Wraps“, die das Eindringen von Steinen von oben in den Hufschuh verhindern sollen. Er geht wieder sauber und zufrieden, hat aber besonderen Spaß, wenn er zwischendurch mal ohne Hufschuhe gefahren wird.
Ich denke in der Endkonsequenz sind Hufschuhe für den Freizeitfahrer preisgünstiger als Beschlag. Sie sind aber auch aufwendiger. Einmal durch das Anziehen vor jedem Fahren, was bei den Cavallo Simple Boot wirklich einfach ist und keine Kraft braucht, aber doch Zeit und Sorgfalt, was dann auch schweißtreibend sein kann. Zweitens durch die notwendige Pflege der Schuhe, die größtenteils aus Leder sind. Am Huf halten die Schuhe bombenfest, da unser Pferd gelegentlich in die Vorderhufe tritt (schmiedet) mußte der Schuster einige Nähte verstärken.
Anders als die Hufe der Traber sind die meiner Araberstute, breit, flach und weich. Kein Hufschmied der über das steinharte Hufhorn flucht, aber eine Besitzerin, die den Hufschmied anfleht, nicht so viel wegzunehmen, da das Pferd nach dem Ausschneiden regelmäßig fühlig geht. Nun sollte sie Reitpferd werden und ich beschloß die gleichen huffestigenden Maßnahmen anzuwenden, die sich schon bei meinem Reittraber bewährt hatten, so viel wie möglich auf glattem Beton oder Verbundpflaster (kein Kopfsteinplaster oder groben Schotter) im Schritt (und auch erst mal ohne Reiter) zu laufen. Das bietet sich bei uns auf dem Weg von und zur Koppel an. Hufe wachsen, sind lebende Materie und passen sich dem Boden an auf dem sie benutzt werden. Wenn das Pferd nur auf der Weide auf weichem Boden steht, reicht ein weicher Huf. Bei dosierter Bewegung auf hartem Untergrund wird auch das Horn härter.Vorige Woche habe ich mit die Hufe dann mal mit der Raspel in der Hand genauer angesehen. Einige Unebenheiten am der äußeren Tragrand der Hornwand mußte ich glattfeilen, ansonsten hat sich das Horn eindeutig gebessert, nichts ist ausgebrochen, alles gleichmäßig abgelaufen, demnächst muß der Hufschmied mal wieder den Strahl pflegen, wie bei den anderen Pferden auch.
Ob ich, wenn die Notwendigkeit irgendwann bestehen sollte, bei ihr Hufschuhe oder Plastiks verwende, muß abgewartet werden. Da sie zierlich ist vielleicht Plastiks, die sind leichter. Dagegen spricht der Kostenfaktor eher für Hufschuhe.
Übrigens ziehen die Hufschuhe alle Aufmerksamkeit auf sich, wenn wir mit der Kutsche durch benachbarte Dörfer fahren. Sie fallen den Einheimischen sofort ins Auge. Wir sehen sie schon garnicht mehr, da wir daran gewöhnt sind, aber Fremde sind immer ganz begeistert. Wenn wir wieder mal Anspannen stell ich Bilder ein.
Ich kenne bei uns im Dorf Pferde, die nur auf Koppel stehen und trotzdem mit Eisen beschlagen sind. Das ist aber sicher nicht die Regel. Die meisten Freizeitpferde gehen barfuß. Eine Bekannte klagte mir ihr Leid über die schlechten Hufe ihrer Araberstute, bei näherer Betrachtung stellte sich dann heraus, das diese „schlechten Hufe“ auch auf einem 10 tägigen Barhuf-Wanderritt ohne Probleme ihren Dienst taten. Es ist also eine Glaubensfrage was schlechte und was gute Hufe sind. Wie das obige Beispiel zeigt vom jeweiligen vierbeinigen aber auch dazugehörigen zweibeinigen Individuum abhängig.
Unsere Traber haben kleine, enge, harte Hufe und damit schon so manchen Hufpfleger zur Verzweiflung gebracht. „Wie Stein!“ wird oft schwitzend festgestellt. Aber das sagt noch nichts zur Empfindlichkeit. Der eine ist geradezu kitzlig an den Hufen. Es hat eine Weile gedauert, bis er den Pinsel mit dem Pflegemittel am Huf duldete. So wie der Pinsel die Hornwand berührte, riß er erschrocken das Bein hoch. Heute wenden wir solche Pflegemittel nur noch selten an. Grund ist aber nicht die Kitzligkeit, das hat sich bald gegeben, sondern die Tatsache, das die positive Wirkung von Fetten auf die Hornqualität umstritten ist. Nur bei nassem Strahl verwenden wir ein Präparat auf Kupfersulfat-Grundlage an der Hufsohle, welches den Strahl austrocknen soll. Aber auch hier der Widerstreit der Ansichten. Obige Bekannte schwört bei gleichen Symptomen auf Buchenholzteer. Alle Überzeugungsversuche, das dadurch die Fäulniss eingeschlossen und schlimmer wird (Erklärung unseres Hufschmieds), hat ihr Hufschmied gegenteilige Argumente entgegenzusetzen.
Aber auch Traberhufe zeigen bei fleißigem Reiten und Kutschieren Abnutzungserscheinungen, was sich als „Fühligkeit“ offenbart. Das Pferd geht auf hartem unebenen Boden mehr oder weniger Lahm. Was nun? Zum ersten Mal mußten wir 2005 darüber nachdenken. Beschlag mit Eisen war nicht möglich, da auf der Koppel noch ein Junghengst stand und wir nicht riskieren wollten, das er bei Rangeleien durch die Eisen der anderen verletzt wird. Nach einigem hin und her, auch in Richtung Hufschuhe, entschieden wir uns für einem Kunststoffbeschlag. Wir bestellten die Plastiks, Nägel und Werkzeug im Internet. Großes Problem war die richtige Größe. Auch die auf diesem Gebiet völlig unerfahrenen Hufschmiedin konnten wir überzeugen. Das Beschlagen des kitzligen Pferdes kostete einige Nerven und am nächten Tag mußte ein Hintereisen nochmal aufgeschlagen werden, aber dann war alles optimal. Der erste Ausritt mit den Plastikeisen hat das Pferd und mich voll überzeugt. Er konnte endlich wieder richtig hintreten. Und bedankte sich mit einigen Freudenbucklern. Das Vergnügen währte 6 Wochen, dann mußte der Beschlag herunter, nicht weil er abgenutzt war, man hätte die Plastiks nochmal verwenden können, sondern weil wir die Größe "genau" angepaßt hatten und die Hufe sich irgendwie im hinteren Bereich über den Rand der Plastiks geweitet hatten. Inzwischen war es auch Herbst und die Pferde konnten erst mal wieder barfuß gehen.
Probleme traten mit dem Kutschpferd (der kitzlige Kandidat) erst wieder im Herbst 2007 auf. Er ging im Trab auf einem Bein unsauber, der Tierarzt konnte nichts finden. Der Tip meines Herzblatts: „Er braucht Hufschutz, er ist so empfindlich an den Hufen.“ Wie wahr! Obwohl ich zuerst nicht davon überzeugt war und eher auf Sehne oder Gelenk tippte. Nun fahren wir im Winter nicht Kutsche, gehen aber zum Fahrerstammtisch. Dort hörten wir von ähnlichen Problemen bei anderen Fahrern, die diese mit Hufschuhen gelöst haben. Für Freizeitfahrer ist ein Eisenbeschlag oft zu aufwendig. Verschiedene Hufschuhe waren im Gespräch. Wir entschieden uns für die „Cavallo Simple Boot“ von Krämer, von einem Fahrerkollegen gründlich beim Reiten und Fahren getestet. Auch deshalb, weil sie ohne viel Kraft und Hilfsmittel anzuziehen sind. Als langjährige Loesdau-Kunden, fanden wir die neuen Erfahrungen mit dem Handelshaus Krämer nicht sehr ermutigend, aber die Schuhe gibt es bei Loesdau nicht. Die erste Anprobe an den Pferdehuf währe fast schief gegangen, da das Pferd sich mit dem Hufschuh am Bein aufzuregen begann. Aber wir hatten Glück, der Hufschuh blieb bei den Kapriolen fest am Fuß und das Pferd beruhigte sich wieder. Nun probierten wir auch das andere Bein und amüsierten uns über den gestelzten Gang des Pferdes, das sich mit den neuen Ausrüstungsgegenständen anzufreunden begann.Wir haben ihn langsam erst an der Longe, dann im Wagen auf immer längeren Touren an die Schuhe gewöhnt. Nun trägt er sie auf allen 4 Beinen in Verbindung mit Neoprenmanschetten sogenannten „Pastern Wraps“, die das Eindringen von Steinen von oben in den Hufschuh verhindern sollen. Er geht wieder sauber und zufrieden, hat aber besonderen Spaß, wenn er zwischendurch mal ohne Hufschuhe gefahren wird.
Ich denke in der Endkonsequenz sind Hufschuhe für den Freizeitfahrer preisgünstiger als Beschlag. Sie sind aber auch aufwendiger. Einmal durch das Anziehen vor jedem Fahren, was bei den Cavallo Simple Boot wirklich einfach ist und keine Kraft braucht, aber doch Zeit und Sorgfalt, was dann auch schweißtreibend sein kann. Zweitens durch die notwendige Pflege der Schuhe, die größtenteils aus Leder sind. Am Huf halten die Schuhe bombenfest, da unser Pferd gelegentlich in die Vorderhufe tritt (schmiedet) mußte der Schuster einige Nähte verstärken.
Anders als die Hufe der Traber sind die meiner Araberstute, breit, flach und weich. Kein Hufschmied der über das steinharte Hufhorn flucht, aber eine Besitzerin, die den Hufschmied anfleht, nicht so viel wegzunehmen, da das Pferd nach dem Ausschneiden regelmäßig fühlig geht. Nun sollte sie Reitpferd werden und ich beschloß die gleichen huffestigenden Maßnahmen anzuwenden, die sich schon bei meinem Reittraber bewährt hatten, so viel wie möglich auf glattem Beton oder Verbundpflaster (kein Kopfsteinplaster oder groben Schotter) im Schritt (und auch erst mal ohne Reiter) zu laufen. Das bietet sich bei uns auf dem Weg von und zur Koppel an. Hufe wachsen, sind lebende Materie und passen sich dem Boden an auf dem sie benutzt werden. Wenn das Pferd nur auf der Weide auf weichem Boden steht, reicht ein weicher Huf. Bei dosierter Bewegung auf hartem Untergrund wird auch das Horn härter.Vorige Woche habe ich mit die Hufe dann mal mit der Raspel in der Hand genauer angesehen. Einige Unebenheiten am der äußeren Tragrand der Hornwand mußte ich glattfeilen, ansonsten hat sich das Horn eindeutig gebessert, nichts ist ausgebrochen, alles gleichmäßig abgelaufen, demnächst muß der Hufschmied mal wieder den Strahl pflegen, wie bei den anderen Pferden auch.
Ob ich, wenn die Notwendigkeit irgendwann bestehen sollte, bei ihr Hufschuhe oder Plastiks verwende, muß abgewartet werden. Da sie zierlich ist vielleicht Plastiks, die sind leichter. Dagegen spricht der Kostenfaktor eher für Hufschuhe.
Übrigens ziehen die Hufschuhe alle Aufmerksamkeit auf sich, wenn wir mit der Kutsche durch benachbarte Dörfer fahren. Sie fallen den Einheimischen sofort ins Auge. Wir sehen sie schon garnicht mehr, da wir daran gewöhnt sind, aber Fremde sind immer ganz begeistert. Wenn wir wieder mal Anspannen stell ich Bilder ein.
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