Nachdem am Mittwoch die Hufe des Schimmels ausgeschnitten wurden waren wir heute wieder mit Hufschuhen unterwegs. Am Anfang alles top, dann ging sie aber mehr und mehr fühlig.
Da ich damit, so kurz nach dem Ausschneiden, gerechnet hatte (die Equine haben nur eine dünne Sohle). War die gewählte Strecke nicht allzulang.
Natürlich sind wieder an dem Hirschkadaver vorbeigekommen. Er lag jetzt einige Meter vom Weg entfernt im Gehölz. Nur noch das abgefressene Gerippe und die Vorderläufe waren von dem Hirsch übriggeblieben. Für Kolkraben und co immer noch ein Festessen.
Sonntag, 11. November 2012
Sonntag, 4. November 2012
Hubertustag
Gestern am Tag des Hl.Hubertus, des Fürsprechers der Jäger und Hunde, ging es in den Wald.
Diesmal Barhuf, was einen sehr ruhiges Tempo zur Folge hatte. Ich reite zur Zeit abwechseln Barhuf und mit Hufschuhen (die alten Equine fusion Größe 13), damit der Huf etwas abgehärteter wird. Nun werde ich das Barhuf-Experiment aber zu den Akten legen. Es macht keinen Spaß größtenteils im Schritt durch die Landschaft zu schleichen, weil das Pferd sonst fühlig geht oder sogar lahmt.
Ich weiss jetzt aber, das sie Barhuf nicht stolpert, und mit den Schuhen Größe 13 nur ganz wenig.
Meinen kaputten Hufschuh habe ich inzwischen zum Schuster meines Vertrauens nach Gransee gebracht. Er hat kein Problem gesehen und ich konnte ihn 1 Stunde später wieder abholen. Das Loch war geklebt.
Meine skeptische Bemerkung (manchmal könnte ich mich Ohrfeigen für mein Mundwerk) "Mal sehen wie lange das hält?" wurde im Brustton der Überzeugung mit einem "Das hält!" gekontert. Die ersten 12 km hat es bereits gehalten.
Leider habe ich den Schuster nicht die Naht reparieren lassen. Das wollte ich selbst machen. Ein Fehler, wie sich später herausstellte, als ich versuchte mit einer Zange die Nadel durch die Kunststoffsohle zu ziehen. Die Nadel war bald verbogen und das Ergebniss sehr unbefriedigend. Ich denke es hält erst mal durch den Kleber, wenn die Naht doch weiter aufgeht, muss ich wieder nach Gransee fahren, zum Schuster, und es vom Fachmann nähen lassen.
Unser Ritt war also sehr entspannt. Viele Pilzsammler waren unterwegs und hattten auch Pilze in ihren Körben. Auch eine nicht so schöne Begegnung blieb uns leider nicht erspart.
Am Rande des Weges lag ein toter Dammhirsch. Duch die Krähen waren wir bereits aufmerksam geworden und ich konnte das Pferd dazu überreden, mit etwas Abstand, an dem Kadaver vorbeizugehen. Da der Schimmel natürlich verunsichert war, habe ich mich nicht getraut ein Foto von dem Hirsch zu machen. Absteigen wollte ich auch nicht, solche "Begegnungen" sollen für mein Reitpferd so normal wie möglich ablaufen. Der Hirsch hatte noch sein prächtiges Geweih und war anscheinend noch nicht lange tot. Der Fundort aber doch sehr ungewöhnlich an einem breiten hellen Weg. Zieht sich Wild nicht zum Sterben ins Unterholz zurück? Dazu lag der Fundort weitab von der Brunst-Arena, wo man solche entkräfteten Hirsche eher vermuten würde.
Ich habe gehört, das Leute geben soll, die solchen "Brunstopfern" also Hirschen die geschwächt an der Brunst-Arena sterben das Geweih absägen, was natürlich Wilderei und verboten ist. Da dieser Hirsch noch seinen prächtigen Schmuck hatte, war ich froh, als mir im Dorf gleich als erstes ein Jäger über den Weg lief, und ich ihm von dem Fund berichten konnte. Währe doch schade, wenn so ein schönes Geweih in falsche Hände kommt. Den Rest des Kadavers hätte ich gerne den Krähen und Füchsen gegönnt, aber er lag dort wirklich etwas unpassend. Mal sehen, ob was passiert ist, wenn ich das nächste Mal an dieser Stelle vorbeikomme.
Diesmal Barhuf, was einen sehr ruhiges Tempo zur Folge hatte. Ich reite zur Zeit abwechseln Barhuf und mit Hufschuhen (die alten Equine fusion Größe 13), damit der Huf etwas abgehärteter wird. Nun werde ich das Barhuf-Experiment aber zu den Akten legen. Es macht keinen Spaß größtenteils im Schritt durch die Landschaft zu schleichen, weil das Pferd sonst fühlig geht oder sogar lahmt.
Ich weiss jetzt aber, das sie Barhuf nicht stolpert, und mit den Schuhen Größe 13 nur ganz wenig.
Meinen kaputten Hufschuh habe ich inzwischen zum Schuster meines Vertrauens nach Gransee gebracht. Er hat kein Problem gesehen und ich konnte ihn 1 Stunde später wieder abholen. Das Loch war geklebt.
Meine skeptische Bemerkung (manchmal könnte ich mich Ohrfeigen für mein Mundwerk) "Mal sehen wie lange das hält?" wurde im Brustton der Überzeugung mit einem "Das hält!" gekontert. Die ersten 12 km hat es bereits gehalten.
Leider habe ich den Schuster nicht die Naht reparieren lassen. Das wollte ich selbst machen. Ein Fehler, wie sich später herausstellte, als ich versuchte mit einer Zange die Nadel durch die Kunststoffsohle zu ziehen. Die Nadel war bald verbogen und das Ergebniss sehr unbefriedigend. Ich denke es hält erst mal durch den Kleber, wenn die Naht doch weiter aufgeht, muss ich wieder nach Gransee fahren, zum Schuster, und es vom Fachmann nähen lassen.
Unser Ritt war also sehr entspannt. Viele Pilzsammler waren unterwegs und hattten auch Pilze in ihren Körben. Auch eine nicht so schöne Begegnung blieb uns leider nicht erspart.
Am Rande des Weges lag ein toter Dammhirsch. Duch die Krähen waren wir bereits aufmerksam geworden und ich konnte das Pferd dazu überreden, mit etwas Abstand, an dem Kadaver vorbeizugehen. Da der Schimmel natürlich verunsichert war, habe ich mich nicht getraut ein Foto von dem Hirsch zu machen. Absteigen wollte ich auch nicht, solche "Begegnungen" sollen für mein Reitpferd so normal wie möglich ablaufen. Der Hirsch hatte noch sein prächtiges Geweih und war anscheinend noch nicht lange tot. Der Fundort aber doch sehr ungewöhnlich an einem breiten hellen Weg. Zieht sich Wild nicht zum Sterben ins Unterholz zurück? Dazu lag der Fundort weitab von der Brunst-Arena, wo man solche entkräfteten Hirsche eher vermuten würde.
Ich habe gehört, das Leute geben soll, die solchen "Brunstopfern" also Hirschen die geschwächt an der Brunst-Arena sterben das Geweih absägen, was natürlich Wilderei und verboten ist. Da dieser Hirsch noch seinen prächtigen Schmuck hatte, war ich froh, als mir im Dorf gleich als erstes ein Jäger über den Weg lief, und ich ihm von dem Fund berichten konnte. Währe doch schade, wenn so ein schönes Geweih in falsche Hände kommt. Den Rest des Kadavers hätte ich gerne den Krähen und Füchsen gegönnt, aber er lag dort wirklich etwas unpassend. Mal sehen, ob was passiert ist, wenn ich das nächste Mal an dieser Stelle vorbeikomme.
Samstag, 27. Oktober 2012
Hufschuhe oder Beschlag ?
Nach meinem dritten Ausflug mit den Equine fusion Größe 14 hat sich herausgestellt, das es wohl doch nicht die richtige Größe für den Schimmel ist.
Sie ist so was von gestolpert, das ich es mit der Angst zu tun bekommen habe.
Die Stolperei nur im Trab und auf beiden Vorderbeinen. Natürlich bin ich abgestiegen, konnte aber nichts entdecken. Alle Riemen waren wo sie hingehören und die Schuhe saßen fest am Huf.
Ich habe dann abgekürzt und das Stolpern war fast weg. Wahrscheinlich also auch eine Frage der Motivation.
Trotzdem habe ich, nun erst recht, abseits des Weges, das Treten über Baumstämmen geübt. Sie soll lernen die Beine zu heben.
Nach einer schlaflosen Nacht bin ich entschlossen die Equine fusion Größe 14 wieder zu verkaufen. Sie sind schon in der Waschmaschine und werden dann gleich annonciert. Ich werde auch versuchen die alten 13´ner reparieren zu lassen. Von unserem Kutschpferd sind noch Simple Boots in Größe 3 in eine Kiste. Die müßten auch passen, für den Notfall.
Ich werde morgen erst mal ohne Schuhe reiten, da ich eine größere Tour vorhabe. Dann mal eine kurzen Ritt die Simple Boot ausprobieren, ob sie damit auch stolpert.
Vielleicht gelingt es ja die alten Equine zu reparieren.
Wenn es mit den Problemen so weitergeht gibt es im Frühjahr Hufeisen !
Sie ist so was von gestolpert, das ich es mit der Angst zu tun bekommen habe.
Die Stolperei nur im Trab und auf beiden Vorderbeinen. Natürlich bin ich abgestiegen, konnte aber nichts entdecken. Alle Riemen waren wo sie hingehören und die Schuhe saßen fest am Huf.
Ich habe dann abgekürzt und das Stolpern war fast weg. Wahrscheinlich also auch eine Frage der Motivation.
Trotzdem habe ich, nun erst recht, abseits des Weges, das Treten über Baumstämmen geübt. Sie soll lernen die Beine zu heben.
Nach einer schlaflosen Nacht bin ich entschlossen die Equine fusion Größe 14 wieder zu verkaufen. Sie sind schon in der Waschmaschine und werden dann gleich annonciert. Ich werde auch versuchen die alten 13´ner reparieren zu lassen. Von unserem Kutschpferd sind noch Simple Boots in Größe 3 in eine Kiste. Die müßten auch passen, für den Notfall.
Ich werde morgen erst mal ohne Schuhe reiten, da ich eine größere Tour vorhabe. Dann mal eine kurzen Ritt die Simple Boot ausprobieren, ob sie damit auch stolpert.
Vielleicht gelingt es ja die alten Equine zu reparieren.
Wenn es mit den Problemen so weitergeht gibt es im Frühjahr Hufeisen !
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Equine fusion Hufschuhe eine Nummer größer
Nun war ich schon das zweite Mal mit den neuen Equine fusion Hufschuhen in Größe 14 unterwegs. Für mein Pferd könnten sie schmaler sein, und auch bei der Länge ist noch Luft. Da der Schimmel aber vor allem rechts sehr flach steht und teilweise auf den Ballen läuft, ist die 13 zu kurz. Ich hoffe, das sich die größeren/passenderen? Schuhe nicht so schnell abnutzen.
Das Anziehen wie gewohnt. Nun ist aber mehr Material an den Seiten unter dem Klett zu verstauen. Platz ist, da die Hufe des Schimmels nur 12,5 cm breit sind. Die Riemen sind auch etwas länger und die Frage wohin mit dem langen Stück des Fesselbändchens noch nicht endgültig geklärt. Abschneiden mag ich es nicht, falls ich die Schuhe wieder verkaufen muss.
Das lose Ende vom Trachtenband schiebe ich, wie auch bei den 13´ner Schuhen, mit dem Hufkratzer unter das festgezurrte Stück an der Front, was sehr gut hält und leicht wieder zu lösen ist.
Man sieht, das die Hufe unterschiedlich sind. Der Linke sitzt besser im Schuh, als der flachere rechte Huf.
Beide Ritte gingen über 12 km, größtenteils weiche Waldwege, in allen Gangarten ohne Beanstandung. Der Schimmel ist 3-4 mal im Trab gestolpert, das ist er mit den 13´ner Schuhen aber auch, Barhuf stolpert sie nicht.
Nach dem Ritt habe ich dann wieder ein Foto gemacht.
Alles noch wie vorher, vielleicht die Vorderfront etwas eingeknickter, vor allem wieder rechts.
Ich ziehe die Schuhe aus, binde sie an den Sattel (Ringe des Fesselbändchens) und führe die letzten 10 min nach Hause. So hat das Pferd auch mal Schotter und Asphalt unter den Vorderhufen.
Durch das viele Klett ist das Ausziehen jetzt aber schwieriger. Auch das Fesselbändchen muß per Hand aus den Ringen gefädelt werden.
Nun bin ich wirklich gespannt, ob diese Schuhe länger halten. Denn das war ja der Grund für den Wechsel. Gut gegangen ist der Schimmel auch mit den 13´ner Schuhen.
Spätestens nach dem Kilometer 250 werde ich wieder berichten. Das kann allerdings dauern, denn bei Kälte und Nässe reite ich nicht so gern.
Den kaputten 13´ner Schuh bringt mein Mann morgen zum Schuster. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung.
Das Anziehen wie gewohnt. Nun ist aber mehr Material an den Seiten unter dem Klett zu verstauen. Platz ist, da die Hufe des Schimmels nur 12,5 cm breit sind. Die Riemen sind auch etwas länger und die Frage wohin mit dem langen Stück des Fesselbändchens noch nicht endgültig geklärt. Abschneiden mag ich es nicht, falls ich die Schuhe wieder verkaufen muss.
Das lose Ende vom Trachtenband schiebe ich, wie auch bei den 13´ner Schuhen, mit dem Hufkratzer unter das festgezurrte Stück an der Front, was sehr gut hält und leicht wieder zu lösen ist.
Man sieht, das die Hufe unterschiedlich sind. Der Linke sitzt besser im Schuh, als der flachere rechte Huf.
Beide Ritte gingen über 12 km, größtenteils weiche Waldwege, in allen Gangarten ohne Beanstandung. Der Schimmel ist 3-4 mal im Trab gestolpert, das ist er mit den 13´ner Schuhen aber auch, Barhuf stolpert sie nicht.
Nach dem Ritt habe ich dann wieder ein Foto gemacht.
Alles noch wie vorher, vielleicht die Vorderfront etwas eingeknickter, vor allem wieder rechts.
Ich ziehe die Schuhe aus, binde sie an den Sattel (Ringe des Fesselbändchens) und führe die letzten 10 min nach Hause. So hat das Pferd auch mal Schotter und Asphalt unter den Vorderhufen.
Durch das viele Klett ist das Ausziehen jetzt aber schwieriger. Auch das Fesselbändchen muß per Hand aus den Ringen gefädelt werden.
Nun bin ich wirklich gespannt, ob diese Schuhe länger halten. Denn das war ja der Grund für den Wechsel. Gut gegangen ist der Schimmel auch mit den 13´ner Schuhen.
Spätestens nach dem Kilometer 250 werde ich wieder berichten. Das kann allerdings dauern, denn bei Kälte und Nässe reite ich nicht so gern.
Den kaputten 13´ner Schuh bringt mein Mann morgen zum Schuster. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung.
Samstag, 20. Oktober 2012
Und wieder zum Thema Equine fusion ...
Nun hat sich auch mein Austauschpaar Equine fusion verabschiedet. Ebenfalls nach ca 250 km. Meiner Meinung nach ist es fast der gleiche Schaden, wie beim ersten Paar.
Diesmal begann es mit einem kleinen Riss im Obergewebe (leider nicht dokumentiert) und von mir als eingetretener Stein oder ähnliches Interpretiert. Der Riss wurde größer, bis sich dann auch wieder die Naht löste. Da nun aber auch das Gewebe des Oberschuhs kaputt ist, weiss ich nicht so recht wie ich den Schaden reparieren soll. Lenkerband hält nicht. Noch ist es kein durchgehendes Loch, aber wenn ich so weiterreite reisst es ganz.
Mein Hufschuhhändler, dem ich Fotos geschickt habe, führt den Schaden auf einen Ballentritt zurück. Ich denke wenn, dann schon mehrere Ballentritte. Und nach Kontrolle der alten Fotos befindet sich der Schaden an der gleichen Stelle wie bei dem vorangegegangenen Hufschuhpaar, die Naht ist dort beschädigt, wo das Trachtenbändchen ansetzt, diesmal leider auch das Obergewebe.
Tja, was tun. Langsam geht auch meine "bessere Hälfte" die die Schuhe von Anfang an argwönisch betrachtet hat "Wie lange sollen die halten?" in den Finanzierungs-Streik und meint ich solle zu einem anderen Hersteller wechseln, wo die Schuhe länger als 1/4 Jahr halten, am besten die "Simple boot" wieder anziehen, die sind doch noch gut und haben sooo lange gehalten. Ich mußte erst mal vorrechnen, das ich die sooo oft nicht angezogen habe, weil sie gescheuert haben und Reiten mit den Simple boot auch kein wirkliches Vergnügen ist, zumindest auf einem Araber.
Ich bin nach wie vor von den Equine fusion, für mein Pferd, überzeugt. Aber es ist schon sehr teuer, wenn man alle 3 Monte Hufschuhe für 185,- € braucht. Also habe ich mich 2 Tage im Netz erkundigt und einzig die Glove Backcountrie entdeckt, die vielleicht noch in Frage kämen, da zur Zeit der rechte Huf des Schimmels deformiert ist, von einem Schaden auf der Koppel im Sommer, aber keine wirkliche Alternative.
Nun habe ich meine "Privat Schatulle" geplündert und mir die Equine fusion in Größe 14 gekauft. Bisher hatten wir Größe 13. Diese war von der Länge bei gemachtem Huf gerade so passend und dann trotz Raspeln im laufe der Zeit vielleicht zu klein. Ich finde auch, das sich der Huf meines Pferdes, vielleicht durch das Reiten mit den Hufschuhen, verändert hat. Die neuen Schuhe sind gestern gekommen. Es ist schon ein großer Sprung von Größe 13 zu Größe 14. Die 14ner sind 100g schwerer, auf Grund der dickeren Sohle, 9mm statt 7mm.
Ich bin gleich raus und hab sie dem Schimmel angezogen. Sie sind schon recht breit in der Sohle. Und ob der Huf wirklich vorne im Schuh gehalten wird muß sich im Gebrauch zeigen. Dann auf die Koppel und erstmal laufen lassen. Sie ging damit in allen Gangarten ohne das die Schuhe sich gedreht hätten. Ich glaube verlieren kann man die nicht. Es gibt zwar im Netz auch darüber Berichte, aber ich halte das, bei sorgfältigem Anziehen, für unmöglich. Allerdings hat sie sehr stark "geschmiedet", also mit den Hinterhufen unter/gegen die Vorderhufe getreten. Das kann man ja hören.
Überzeut bin ich nicht von der neuen Größe, aber ich hatte auch bei der Größe 13 zuerst Zweifel, ob sie passen.
Morgen werde ich mit den neuen Schuhen in den Wald reiten. Man wird sehen ...
Ach so, hat noch jemand einen einsamen 13´ner Schuh abzugeben damit mein Paar wieder komplett ist?
Diesmal begann es mit einem kleinen Riss im Obergewebe (leider nicht dokumentiert) und von mir als eingetretener Stein oder ähnliches Interpretiert. Der Riss wurde größer, bis sich dann auch wieder die Naht löste. Da nun aber auch das Gewebe des Oberschuhs kaputt ist, weiss ich nicht so recht wie ich den Schaden reparieren soll. Lenkerband hält nicht. Noch ist es kein durchgehendes Loch, aber wenn ich so weiterreite reisst es ganz.
Mein Hufschuhhändler, dem ich Fotos geschickt habe, führt den Schaden auf einen Ballentritt zurück. Ich denke wenn, dann schon mehrere Ballentritte. Und nach Kontrolle der alten Fotos befindet sich der Schaden an der gleichen Stelle wie bei dem vorangegegangenen Hufschuhpaar, die Naht ist dort beschädigt, wo das Trachtenbändchen ansetzt, diesmal leider auch das Obergewebe.
Tja, was tun. Langsam geht auch meine "bessere Hälfte" die die Schuhe von Anfang an argwönisch betrachtet hat "Wie lange sollen die halten?" in den Finanzierungs-Streik und meint ich solle zu einem anderen Hersteller wechseln, wo die Schuhe länger als 1/4 Jahr halten, am besten die "Simple boot" wieder anziehen, die sind doch noch gut und haben sooo lange gehalten. Ich mußte erst mal vorrechnen, das ich die sooo oft nicht angezogen habe, weil sie gescheuert haben und Reiten mit den Simple boot auch kein wirkliches Vergnügen ist, zumindest auf einem Araber.
Ich bin nach wie vor von den Equine fusion, für mein Pferd, überzeugt. Aber es ist schon sehr teuer, wenn man alle 3 Monte Hufschuhe für 185,- € braucht. Also habe ich mich 2 Tage im Netz erkundigt und einzig die Glove Backcountrie entdeckt, die vielleicht noch in Frage kämen, da zur Zeit der rechte Huf des Schimmels deformiert ist, von einem Schaden auf der Koppel im Sommer, aber keine wirkliche Alternative.
Nun habe ich meine "Privat Schatulle" geplündert und mir die Equine fusion in Größe 14 gekauft. Bisher hatten wir Größe 13. Diese war von der Länge bei gemachtem Huf gerade so passend und dann trotz Raspeln im laufe der Zeit vielleicht zu klein. Ich finde auch, das sich der Huf meines Pferdes, vielleicht durch das Reiten mit den Hufschuhen, verändert hat. Die neuen Schuhe sind gestern gekommen. Es ist schon ein großer Sprung von Größe 13 zu Größe 14. Die 14ner sind 100g schwerer, auf Grund der dickeren Sohle, 9mm statt 7mm.
Ich bin gleich raus und hab sie dem Schimmel angezogen. Sie sind schon recht breit in der Sohle. Und ob der Huf wirklich vorne im Schuh gehalten wird muß sich im Gebrauch zeigen. Dann auf die Koppel und erstmal laufen lassen. Sie ging damit in allen Gangarten ohne das die Schuhe sich gedreht hätten. Ich glaube verlieren kann man die nicht. Es gibt zwar im Netz auch darüber Berichte, aber ich halte das, bei sorgfältigem Anziehen, für unmöglich. Allerdings hat sie sehr stark "geschmiedet", also mit den Hinterhufen unter/gegen die Vorderhufe getreten. Das kann man ja hören.
Überzeut bin ich nicht von der neuen Größe, aber ich hatte auch bei der Größe 13 zuerst Zweifel, ob sie passen.
Morgen werde ich mit den neuen Schuhen in den Wald reiten. Man wird sehen ...
Ach so, hat noch jemand einen einsamen 13´ner Schuh abzugeben damit mein Paar wieder komplett ist?
Donnerstag, 27. September 2012
Schöner September
Fast in jedem Jahr ist der September der beste Monat zum Reiten. Das Wetter ist nicht mehr so heiß und auch noch nicht kalt, die Insekten kaum noch lästig. Mir gefallen auch besonders die Herbstfarben der Bäume, Pilze sprießen aus dem Boden, Eichhörnchen sammeln emsig Wintervorräte. Man trifft mehr Leute als sonst im Wald, Pilzliebhaber und Jäger.
In diesem Jahr allerdings verdirbt mir der Holzeinschlag an meinen "Einflugschneisen", also die Wege die ich benutzen muß um in den "tiefen Wald" zu kommen etwas den Spaß.
Am Donnerstag wollte ich einen Bogen um dem Harvester machen, der schon von weitem zu sehen und zu hören war und bin statt dessen erst richtig hineingeraten. Ausweichen ging nicht mehr und umdrehen wollte ich auch nicht. Aber der Harvester-Fahrer Nummer Zwei war freundlich. Er hat seine Maschine zur Seite gefahren und sogar den Motor abgestellt, damit ich ohne Probleme passieren konnte.
Meine schönen festen Waldwege, nun ist alles tiefer Sand. Zum Glück aber nur wenige Kilometer am Anfang meiner Lieblingsstrecke.
Heute hatte ich eine andere Route geplant um in Ruhe die Natur zu genießen.
Aber schon in der Waldsiedlung irritierte mich ein herumirrender leerer Holzlaster, der offensichtlich nach seinen Holzstapeln suchte. Wie ich bald feststellte auch hier, also an der Ausweichstrecke, Holzeinschlag. Große Stapel am Weg und der Weg eher eine Hindernisbahn.
Das half nun aber alles nichts, da mußten wir durch und zwar schneller als der Laster, von dem ich annahm, das er hinter dem nächsten Busch auf uns lauerte um mich wieder vom Pferd zu scheuchen. Ich steige bei "Gefahr" ab, freiwillig. Obwohl mir das Wieder-Aufsteigen nicht mehr so leicht fällt. Aber lieber gehe ich ein Stück zu Fuss (mit Helm und Schutzweste auf Waldwegen in der Regel anstrengender als Reiten), als unnötig das Risiko einzugehen, das mein Pferd ohne mich den Heimweg über die Landstraße antritt. Leider ist mein Schimmel nicht sehr abgebrüht bei großen, oder auch kleinen, klappernden Maschinen. Also Trab durch alle Löcher, bis kein Holzstapel mehr vor uns zu sehen war, den der großer Laster vielleicht abholen wollte.
Nun konnte ich endlich entspannen.
Es ging auch wieder die "Waldautobahn" aus meinem Post von 05.07.2011 entlang. Inzwischen ist es aber eher eine "Weidefläche" geworden, auf der auch schon Wildschweine Löcher gebuddelt haben. Mich stört das nicht.
Vor dem Ostseeurlaub, und der Hirschbrunst, habe ich mir noch mal die Strecke zum Rondell gegönnt. Dort ist der Weg ja befestigt und geschottert worden.
- Post vom 30.10.2011 -
Das "Schriftstück" hängt dort immer noch. Beweisfoto anbei.
Erstaunlich wie widerstandfähig in Folie eingelegtes Papier ist. Ich finde es hat sich kaum verändert, obwohl es inzwischen,allen Naturgewalten, ein Jahr ungeschützt ausgesetzt war.
Und als ich gerade dort so langgondele versunken in Naturbetrachtungen vernehme ich doch ein Fahrradklingeln im Wald und überlege ob es Stare im Forst gibt, die so perfekt Fahradklingeln imitieren können? Toll!
Aber die Ohren des Pferdchens gingen nach hinten und uns überholten 2 echte Fahrradfahrer, die freundlicherweise geklingelt hatten um das Pferd nicht zu erschrecken. Etwas ganz seltenes im tiefen Wald (die Radfahrer). Wahrscheinlich die sportliche Variante, die nicht auf Radwege angewiesen sind.
In diesem Jahr allerdings verdirbt mir der Holzeinschlag an meinen "Einflugschneisen", also die Wege die ich benutzen muß um in den "tiefen Wald" zu kommen etwas den Spaß.
Am Donnerstag wollte ich einen Bogen um dem Harvester machen, der schon von weitem zu sehen und zu hören war und bin statt dessen erst richtig hineingeraten. Ausweichen ging nicht mehr und umdrehen wollte ich auch nicht. Aber der Harvester-Fahrer Nummer Zwei war freundlich. Er hat seine Maschine zur Seite gefahren und sogar den Motor abgestellt, damit ich ohne Probleme passieren konnte.
Meine schönen festen Waldwege, nun ist alles tiefer Sand. Zum Glück aber nur wenige Kilometer am Anfang meiner Lieblingsstrecke.Heute hatte ich eine andere Route geplant um in Ruhe die Natur zu genießen.
Aber schon in der Waldsiedlung irritierte mich ein herumirrender leerer Holzlaster, der offensichtlich nach seinen Holzstapeln suchte. Wie ich bald feststellte auch hier, also an der Ausweichstrecke, Holzeinschlag. Große Stapel am Weg und der Weg eher eine Hindernisbahn.
Das half nun aber alles nichts, da mußten wir durch und zwar schneller als der Laster, von dem ich annahm, das er hinter dem nächsten Busch auf uns lauerte um mich wieder vom Pferd zu scheuchen. Ich steige bei "Gefahr" ab, freiwillig. Obwohl mir das Wieder-Aufsteigen nicht mehr so leicht fällt. Aber lieber gehe ich ein Stück zu Fuss (mit Helm und Schutzweste auf Waldwegen in der Regel anstrengender als Reiten), als unnötig das Risiko einzugehen, das mein Pferd ohne mich den Heimweg über die Landstraße antritt. Leider ist mein Schimmel nicht sehr abgebrüht bei großen, oder auch kleinen, klappernden Maschinen. Also Trab durch alle Löcher, bis kein Holzstapel mehr vor uns zu sehen war, den der großer Laster vielleicht abholen wollte.
Nun konnte ich endlich entspannen.Es ging auch wieder die "Waldautobahn" aus meinem Post von 05.07.2011 entlang. Inzwischen ist es aber eher eine "Weidefläche" geworden, auf der auch schon Wildschweine Löcher gebuddelt haben. Mich stört das nicht.
Vor dem Ostseeurlaub, und der Hirschbrunst, habe ich mir noch mal die Strecke zum Rondell gegönnt. Dort ist der Weg ja befestigt und geschottert worden.
- Post vom 30.10.2011 -
Das "Schriftstück" hängt dort immer noch. Beweisfoto anbei.
Erstaunlich wie widerstandfähig in Folie eingelegtes Papier ist. Ich finde es hat sich kaum verändert, obwohl es inzwischen,allen Naturgewalten, ein Jahr ungeschützt ausgesetzt war.
Und als ich gerade dort so langgondele versunken in Naturbetrachtungen vernehme ich doch ein Fahrradklingeln im Wald und überlege ob es Stare im Forst gibt, die so perfekt Fahradklingeln imitieren können? Toll!
Aber die Ohren des Pferdchens gingen nach hinten und uns überholten 2 echte Fahrradfahrer, die freundlicherweise geklingelt hatten um das Pferd nicht zu erschrecken. Etwas ganz seltenes im tiefen Wald (die Radfahrer). Wahrscheinlich die sportliche Variante, die nicht auf Radwege angewiesen sind.
Sonntag, 16. September 2012
Adler in der Rüthnicker Heide
Am 23.08.12 habe ich meinen Araber-Schimmel gesattelt und ab ging es in den Wald.
Ich wollte nach der Heideblüte sehen. Dazu mußten wir über das Gelände des ehemaligen Schießplatzes. Nun ja, die Heide blüht, wenn auch nicht sehr üppig, ich habe es gesehen und kann auf Arbeit mitreden, wo es für eine Kollegin nichts schöneres gibt, als die Heideblüte, angeblich viel schöner, als in der Lüneburger Heide.
Hinter dem Schießplatz ging es für uns weiter Richtung Süden zum Laubdichtengestell, von dort nach Westen und dann wieder Nordwesten nach Hause. Zwei Stunden waren für die 14 km eingeplant, was wir auch gut geschafft haben.
Im tiefen Wald, kurz vor dem Laubdichtengestell ertönte weit über uns und den Bäumen, ein hohes Pfeifen. Ein Vogel der im Flug rief. Der Ruf wiederholte sich noch mehrere Male. Zuerst habe ich nicht darauf geachtet. Als ich dann aber aufmerksam wurde, vermutet, das es sich eigentlich nur um einen Adler handeln kann.
Mit Sicherheit kein Seeadler, den Ruf kenne ich. Im letzten Herbst habe ich einen Seeadler in der Heide gesehen. Aber was für ein Adler dann ??? Sehen konnte ich nichts, durch die Baumkronen war vom Himmel nichts zu erkennen.
Zu Hause am Computer kann man sich ja alle möglichen Vogellaute anhören und ich bin mir nun sicher, das es ein Fischadler war, den ich gehört habe. Ziemlich weit weg vom See und den Fischen. Vielleicht schon auf dem Zug nach Süden? Fischadler sind, im Gegensatz zu Seeadlern Zugvögel.
Mein Mann hat im vorigen Herbst einen Fischadler auf unserer Koppel fotografiert. Ob er das Bild findet, damit ich es hier zeigen kann ?
Zurück aus dem Urlaub sind andere Dinge erst mal wichtiger, als Bilder von Adlern. Wir waren zum Campen in Graal-Müritz, in der Rostocker Heide. Dort hört man abends vor dem Einschlafen, wenn es windstill ist, Uhu und Kibitz, toll ....
Ich wollte nach der Heideblüte sehen. Dazu mußten wir über das Gelände des ehemaligen Schießplatzes. Nun ja, die Heide blüht, wenn auch nicht sehr üppig, ich habe es gesehen und kann auf Arbeit mitreden, wo es für eine Kollegin nichts schöneres gibt, als die Heideblüte, angeblich viel schöner, als in der Lüneburger Heide.
Hinter dem Schießplatz ging es für uns weiter Richtung Süden zum Laubdichtengestell, von dort nach Westen und dann wieder Nordwesten nach Hause. Zwei Stunden waren für die 14 km eingeplant, was wir auch gut geschafft haben.
Im tiefen Wald, kurz vor dem Laubdichtengestell ertönte weit über uns und den Bäumen, ein hohes Pfeifen. Ein Vogel der im Flug rief. Der Ruf wiederholte sich noch mehrere Male. Zuerst habe ich nicht darauf geachtet. Als ich dann aber aufmerksam wurde, vermutet, das es sich eigentlich nur um einen Adler handeln kann.
Mit Sicherheit kein Seeadler, den Ruf kenne ich. Im letzten Herbst habe ich einen Seeadler in der Heide gesehen. Aber was für ein Adler dann ??? Sehen konnte ich nichts, durch die Baumkronen war vom Himmel nichts zu erkennen.
Zu Hause am Computer kann man sich ja alle möglichen Vogellaute anhören und ich bin mir nun sicher, das es ein Fischadler war, den ich gehört habe. Ziemlich weit weg vom See und den Fischen. Vielleicht schon auf dem Zug nach Süden? Fischadler sind, im Gegensatz zu Seeadlern Zugvögel.
Mein Mann hat im vorigen Herbst einen Fischadler auf unserer Koppel fotografiert. Ob er das Bild findet, damit ich es hier zeigen kann ?
Zurück aus dem Urlaub sind andere Dinge erst mal wichtiger, als Bilder von Adlern. Wir waren zum Campen in Graal-Müritz, in der Rostocker Heide. Dort hört man abends vor dem Einschlafen, wenn es windstill ist, Uhu und Kibitz, toll ....
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